"Belgrade tower" und Einkaufszentrum - Die ersten Bauten im Komplex "Belgrad am Wasser"
Die erste Phase des Projekts "Belgrad am Wasser" beginnt im September, behauptet Srđan Rupar, Projektleiter.
Mohamed Alabbar, Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Inhaber des Unternehmens "Eagle Hills" präsentierte am vergangenen Wochenende das Projekt eines modernen Stadtzentrums "Belgrad am Wasser".
Die Serbische Bahn habe bereits, wie Rupar unserem Portal bestätigte, mit der Dislozierung der Infrastruktur auf dem rechten Saveufer begonnen. Die erste Phase der Arbeiten umfasst den Bau eines 180 m hohen Wolkenkratzers und ein Einkaufszentrum.
"Belgrade tower" ist zwischen der Brücke "Gazela" und Straßenbahnbrücke zu bauen. Der Wolkenkratzer ist als Teil einer Business- und Einkaufszone konzipiert, mit einem luxuriösen Hotel und Aussichtspunkt auf dem Dach. Eine Fußgängerbrücke sollte den Turm mit dem linken Saveufer verbinden. Ein modernes Einkaufszentrum, dessen Projekt bis Ende März vollendet werden sollte, will man neben dem Turm bauen.
- Parallel zur Realisierung der ersten Phase werden wir die zweite vorbereiten. Die zweite Phase ist für den Bau von Fußgängerzonen. Straßen, Zufahrtstraßen vorgesehen. Schon im zweiten Halbjahr 2015 sollten die ersten Wohneinheiten gebaut werden.
Rupar wollte die Spekulationen mancher Politiker über künftige Immobilienbesitzer in diesem Stadtteil nicht kommentieren.
- In Belgrad hat es bisher keine so attraktive Standort fürs Wohnen wie dieser. Ihre Qualitäten werden sicher von seriösen Investoren erkannt werden. Viel wichtiger als solche Spekulationen ist die Tatsache, dass wir durch Realisierung des Projekts "Belgrad am Wasser" die ganze einheimische Wirtschaft engagieren werden. Es handelt sich um ein realistisches, realisierbares Projekt, von dem alle Seiten, Investoren, Staat und Bürger profitieren werden - so Rupar.
Die Gründung des Unternehmens "Beograd na vodi" (dt. Belgrad am Wasser) ha sich wegen der komplizierten Rechtsprozeduren verzögert. Es wurde schon mehrmals von der Regierung analyisiert. Rupar erinnert daran, dass der größte Teil des Baugrundes im Staatseigentum ist. In einigen Wochen wird man dieses Projekt zum Projekt von nationaler Bedeutung erklären.
- Alle Verfahren sollten bis Ende der Woche abgeschlossen sein, so dass wir die Gründung des Unternehmens "Beograd na vodi" bis Ende Januar erwarten können - sagte Rupar für "eKapija".
"Eagle Hills" sollte einer der Unternehmensinhaber sein. Dieser Partner sollte nicht nur die Finanzierung des Projekts, sondern auch, laut Worten von Siniša Mali, "Käufer für Gewerberäume und Wohnungen finden. Und Herr Alabber weiß bereits, wem er diese Immobilien bieten wird".
"Belrad am Wasser" wird sich, wie früher angekündigt, auf einer Fläche von 90 ha erstrecken - von der alten Eisenbahnbrücke bis zur Brücke "Brankov most", zwischen der Save und der Savska Straße. Das Projekt sollte, Plänen zufolge, in den folgenden 6-8 Jahren realisiert werden. Arabische Partner sollten mit einer Investition von 2,5-2,8 Mrd. Euro starten.
Hat man die Teilnahme anderer Investoren ausgeschlossen?
Die Nichtregierungsorganisation "Transparentnost Srbija" hat Behörden bereits gefragt, ob sie auch anderen potenziellen Investoren ermöglicht haben, ein gemeinsames Unternehmen zu gründen und ein eigenes Projekt für "Belgrad am Wasser" zu bieten, und wenn nicht, aufgrund welcher Vorschrift, sie jede Konkurrenz ausgeschlossen haben.
Ob man in der Zukunft, wenn potenzielle Investoren Projekte vorstellen, die die Gründung von Gemeinschaftsunternehmens vorsehen, diese Angebote auch akzeptieren wird, oder ist so etwas nur für bestimmte Investoren reserviert, heißt es in einer Mitteilung auf der offiziellen Facebook-Seite der Organisation.
Die Organisation fragt auch, wie sich beide Seiten an der Investition bzw. am Gewinn und Risiken beteiligen werden.
- Was ist die rechtliche Grundlage für die Gründung von Joint Venture, handelt es sich um die öffentlich-private Partnerschaft, und wenn ja, ob sie von der Kommission für öffentlich-private Partnerschaften und im Einklang mit dem 2011 verabschiedeten Gesetz erörtert wurde", fragt man auf der Facebook-Seite.

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