Kapital aus Qatar im serbischen Sport? - Pläne zum Bau eines Zentrums für Sportmedizin, -psychologie und -analytik in Kosutnjak
(Künftiges Zentrum für Sportmedizin, -psychologie und -analytik)
Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, kann man schon im nächsten Jahr mit dem Bau eines einzigartigen Zentrums für Sportmedizin, -psychologie und -analytik in Belgrad beginnen. Es handelt sich um ein Projekt der Republikanstalt für Sport, die dieses Projekt im Rahmen ihres Geschäftskomplexes in Kosutnjak realisieren würde.
Das Zentrum für Sportmedizin, -psychologie und -analytik könnte als gemeinsames Projekt der Republikanstalt und der internationalen Klinik für Orthopädie und Sportmedizin "Aspetar" aus Qatar realisiert werden. Eine Delegation der Klinik, unter der Leitung des Geschäftsführers Hakim Chalabe, besuchte am 12. Juni 2013 die Republikanstalt für Sport, im Plänen für die Aufnahme der technischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zu besprechen. Die Zusammenarbeit schließt die finanzielle Unterstützung für den Anbau und die Rekonstruktion des bestehendne Zentrums für Motorik und Analytik im Sport ein. Das Abkommen über Zusammenarbeit zwischen diesen zwei Institutionen könnte schon im September unterzeichnet werden, sagte man an der Pressekonferenz.
- Wenn wir uns definitiv über die Zusammenarbeit mit der Klinik "Aspetar" einigen, werden wir auch die Unterstützung beim Bau eines neuen Zentrums für Sportmedizin, -psychologie und -analytik besprechen - sagte Jasminko Pozderac, Direktor der Anstalt für Sport und Sportmedizin der Republik Serbien, dem Wirtschaftsportal "eKapija".
- Es ist auch möglich, das Objekt durch öffentlich-private Partnerschaft zu bauen. Die Situation ist schwer und wir können nicht damit rechnen, dass dieses Projekt in absehbarer Zeit realisiert wird.
Die Idee des neuen Zentrums für Sportedizin ist fast drei Jahre alt, erzählte de rGast von "eKapija", genaus wie das Projekt des Zentrums. Für die Realisierung des Projekts ist es notwendig, dass die Stadt einen Regulierungsplan für den Park Kosutnjak beschließt.
- Wir haben das Projekt, müssen aber auf seine Umsetzung mindestens ein Jahr warten - unterstreicht Pozderac.
- Wir warten 18 Jahre auf den Regulierungsplan für Kosutnjak, und können deshalb keine Baugenehmigung für das neue Objekt bekommen. Nach dem Beschluss des Plans und ich hoffe, dass so etwas im nächsten Jahr passiert, werden wir uns seriös um den Erwerb der Standort- und Baugenehmigung und die Finanzierung des Projekts bemühen..
Im Zentrum sollten sportmedizinische, psychloogische und motorische Untersuchungen und Tests durchgeführt werden, aber das Zentrum wäre nicht nur für Profisportler, sondern für alle Bürger offen.
- Wir möchten uns, vor allem, zum führenden Zentrum dieser Art in der Region entwickeln. Das künftige Zentrum sollte nicht nur Sportlern, sondern allen Bürgern, Studenten, Kindern und älteren Mitbürgern zur Verfügung stehen, weil wir uns auf gleiche Weise um alle kümmern sollen.
1 Mio. Euro benötigt
Das neue Zentrum für Sportmedizin würde an der Stelle des bestehenden Zentrums für Motorik und Analytik im Sport errichtet werden, neben dem Eingang in das Direktionsgebäude der Republikanstalt für Sport in Kosutnjak. Das neue Objekt sollte vom Grund gebaut werden, weil sich das bestehenden Gebäude nicht rekonstruieren lässt.
Das neue, vierstöckige Gebäude würde, dem Projekt zufolge, eine Fläche von 2.100 m2 einnehmen. Das Erdgeschoss ist für die physikalische Medizin und Rehabilitation vorgsehen, das erste Stockwerk für die Sportmedizin bzw. für die Funktionsdiagnosti, das zweite für Ambulanzen und das vierte für einen Saal für motorische Test
Für den Bau solches Gebäudes braucht man fast ein Jahr und, Einschätzungen der Republikanstalt für Sport, ca. 1 Mio. Euro.
Es handelt sich um eine realisitische Summe, vor allem, weil die Anstalt bereits 80% der notwendigen Ausstattung besitzt, sagte Pozderac.
"Aspetar" unterstützt die Besten
Die Klinik "Aspetar" will nur drei Institute in Europa unterstützuen: INSEP in Frankreich, CONI in Italien und Republikanstalt für Sport und Sportmedizin in Serbien.
Die Details der Zusammenarbeit zwischen der Klinik aus Qatar und der serbischen Anstalt sollten, so Pozderac, erste bestimmt werden, aber sie betreffen vor allem die Ausbildung. Angestellten der Anstalt für Sport und Sportmedizin der Republik Serbien sollte ermöglicht wrden, die attraktivsten Kongresse und Konferenzen im Bereich sportmedizin zu besuchen - etwas worauf sie bisher, wegen des Geldmangels, verzichnten mussten. Die Anstalt würde Mitglied einer Allianz der weltweit seriösesten Sportinstitute werden und die Möglichkeit für die Organisation eines großen Kongresses bekommen. Die Zusammenarbeit umfängt auch den Austausch von Studenten und Angestellten.
zaposlenih.
Der Staatssekretär des Ministeriums für Jugendlice und Sport, Predrag Perunicic, sagt, dass diese Zusammenarbeit eine der wertvollsten Projekte im Bereich der sportmedizinischen Ausbildung ist sowie dass das Ministerium die Zusammenarbeit zwischen diesen zwei Institutionen unterstützen wird.
Die Zusammenarbeit zwische der Republikanstalt für Sport und Sportmedizin und der Klinik "Aspetar" wurde vom Prof. Dr. Nebojsa Popovic, bekanntem Handballspieler und Mitglied der Nationalmannschaft und heute einem angesehenen Chirurgen und Professor an der Fakultät und Leiter des Ausbildungsprogramms in der Klinik "Aspetar", initiiert.
I.B.

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