Quelle: eKapija | Mittwoch, 22.08.2012.| 16:22
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Indjija bekommt bald ein Hallenbad

Um das bestehende Angebot in der Sport- und Rekreationszone zu erweitern, beschloss die Gemeinde Indjija ein Hallenbad bauen zu lassen. Es ist noch unbekannt, wann der Bau beginnen kann, weil die Finanzierung noch nicht gesichert wurde, aber die Öffentlichkeit wurde bereits mit Details der neuen Sportanlage bekannt gemacht.

- Wir planen ein Schwimmbad in olympischer Größe sowie ein Rekreationsschwimmbecken für jedes Alter, ferner ein Restaurant, Tribünen für Zuschauer, mehrere Umkleidekabinen mit Sanitärknoten, technische Anlagen, Büros, Ambulanz, Fitness- und Workout-Saal, Massageräume, Sauna, türkisches Bad - erklärte Milivoje Simic aus der Direktion für Bebauungsangelegenheiten der Gemeinde Indjija in einem Interview für "eKapija".

Stadtbewohnern steht bereits ein modernse Freibad zur Verfügung. Auf einem nebenliegenden Grundstück will man ein Hallenbad (8.300 m2) bauen lassen.

- In Hinsicht darauf, dass es in Indjija und seiner Umgebung zwischen Belgrad und Novi Sad kein einziges Hallenbad gibt, rechnen wir mit enormen Interesse daran. Wir haben beschlossen, das Projekt zum Bau eines Hallenbads in olympischer Grö0e erstellen zu lassen - erklärte unser Gast.

Das Hallenbad sollte Grund- und Sekundärschulen, Sportvereinen und anderen Bürgern, Bewohnern der Gemeinde Indjija sowie von Stara Pazova, Ruma, Irig u.a. zur Verfügung gestellt werden.

- Es gibt keine konkrete Besucheranzahl, mit welcher wir rechnen können. Unsere Erfahrung mit dem Freibad garantiert uns großes Interesse sowohl im Sommer, als im Rest des Jahres. Das Schwimmbad in olympischer Größe und mit Tribünen für Zuschauer kann auch für die Veranstaltung von Meisterschaften und unterschiedlicher Events dienen.

Miodrag Mirkovic, Professor an der Architektonischen Fakultät in Belgrad, wurde mit der Erstellung des Ideenentwurfs und des Projekts beauftragt.

Das Projekt sieht die Nutzung von Thermalquellen für die Heizung und Kühlungdes Objekts und die Nutzung von Mineralwasser im Rekreationsschwimbecken vor, sagte Simic.

Der Investitionsbetrag sollte nach der Fertigstellung von Hauptprojekten bekannt gegeben werde. Der Bau sollte teilweise aus dem Gemeindehaushalt finanziert werden, aber man braucht auch die finanziell Unterstützung der Republik- und Provinzbehörden und -fonds.

- Die Realisierung des Projekts hängt, natürlich, von der Finanzierung ab. Wir werden die Kosten nach der Erstellung von Hauptprojekten berechnen. Erst dann können wir etwas Präziseres zum Baubeginn und Eröffnung des Hallenbads sagen - so Simic.

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