Baubeginn für die Siedlung "Dr Ivan Ribar" in Neu Belgrad - Bezugsfrei ab Juli 2013
(Dragan Đilas und Oliver Dulić auf der Baustelle)
Der Bau von 707 vom Staat subventionierten Wohnungen (1.290 Euro/m2 mit MwSt) begann heute im Neubelgrader Wohnblock 72, in der Straße Dr. Ivana Ribara.
Die ersten 500 Wohnungen in der Siedlung "Stepa Stepnović" in Belgrad seien ab dem 3. Mai bezugsfrei, erkläre der serbische Umweltschutz- und Raumplanungsminister Oliver Dulic beim Besuch auf der Baustelle.
In dieser Siedlung, finanziert vom Staat, wurden inzwischen mehr als 2.000 Wohnungen zum Preis von 1.290 Euro/m2 verkauft.
- Niemand hat geglaubt, dass der Stadt den Wohnungsbau wiederbeleben kann. Das zeigt, dass wir durch seriöse Vorbereitung und Planung und Einsatz einheimischer Unternehmen zu hochwertigen Wohnunegen zu ermässigten Preisen kommen können - so Dulic.
Der Staat will nicht davon profitieren, sondern hochwertige, legale, energieeffiziente und preiswerte Wohnungen auf den Markt bringen. Zu Preisen beträchtlich niedriger als ansonsten am Markt.
- Die Baubehörder der Republik Serbien wird vom Verkauf der Wohnungen in der Siedlung "Stepa Stepanović" nicht profitieren - so Dulic.
Im Neubelgrader Wohnblock 72 werden sechs Wohngebäude (37.000 m2) gebaut und sie sollten bis Juli 2013 fertig sein - erklärte der Leiter der Baubehörde Serbiens Dragan Grujic.
- Die ersten Gebäude in der Siedlung, mit Wohneinheiten von 30 bis 85 m2 sollten bis Juli 2013 bezugsfrei sein. Andere sollten demnächst, sukzessiv gebaut werden - so Grujic.
Mehr als 5.000 Arbeiter aus 20 Bauunternehmen aus Serbien sollten dabei engagiert werden. Alle Wohnungen sind zum Verkauf, im Rahmen des Programms zur Förderung der serbischen Bauwirtschaft während der Krise, teilte Grujic mit.
- Wir sind froh, Belgrad weiterhin zu entwickeln. Dieser Standort wurde vor nur zehn Jahren als "die Ende der Welt" bezeichnet. Das wissen wir alle, die hier aufgewachsen sind - erklärte der Belgrader Bürgermeister Dragan Djilas.
Neben der Siedlung "Ivan Ribar" sollte hier in sechs-acht Jahren eine U-Bahn-Station gebaut werden.
Die Stadt bekam 15% der Wohnungen als Kompensation für 3,4 ha Baulanes für den Komplex.
- Projekte wie Siedlugngen "Dr Ivan Ribar" oder "Stepa Stepanovic" ermöglichen die Beschäftigung von Arbeitern. Auf Baustellen finanziert von der Stadt und der Republik Serbien in Belgrad arbeiten täglich mehrere tausend Arbeiter - so der Bürgermeister.
Er erinnerte daran, dass die Stadt Belgrad auch in den Bau von Sozialwohnungen investiert. Eben fertig gestellte sollten m Juli dieses Jahres bezogen werden, sagte er und fügte hinzu, dass diese Wohnungen von der MwSt befreit sind.

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