Freizone "Jug" in Nis: Erstellung von Projektunterlagen beginnt
An der Präsentation des Projekts im Rathaus in Nis wurde die Erstellung von Projekt- und technischen Unterlagen für das lang erwartete intermodale Logistikzentrum "Slobodna zona Jug" (dt. Freizone Süden) angekündigt. Das Projekt, bewilligt vom MISP Programm - Programm zur Entwicklung der kommunalen Infrastruktur, wurde von der Regionalen Entwicklungsassoziation JUG erstellt und präsentiert. Die Stadt Nis erscheint als Projektträger.
Das Projekt sieht die Vorbereitung des Geländes für den Bau eines intermodalen Logistikzentrums (einer Nebenrollbahn für die Be- und Entladung von Frachtflugzeugen, Anpassung des bestehenden Gleises an die Funktionen eines Kargozentrums, Anpassung der Zufahrt für Lkws und Pkws), eines Gebäudes von 20.000 m2 (17.000 m2 für den Lagerraum, 3000 m2 für Büros) vor. Die Projektunterlagen sollten bis Ende dieses Jahres fertig gestellt werden und man wird sich demnächst um die Fördermittel im Rahmen des Programms für Heranführungshilfe (IPA) bewerben.
Die Studie sei Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 15 Mio. Euro für den Bau des Logistikzentrums, betonte der Bürgermeister Miloš Simonović. Es handele sich um neue Arbeitsplätze und neue Logistikdienstleistungen für alle Unternehmen in der Region und neue Investoren, sagte er.
Er erinnerte daran, dass die Stadt Nis noch ein Projekt im Rahmen dieses Programms vorbereitet. Es handele sich um den Bau einer neuen Deponie für Siedlungsabfälle, von großer Bedeutung für die Stadt, die in diesem Falle selbst über ihre Nutzung entscheiden würde.

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