"Homoljski konaci" im Heimat der Freiheitskämpfer und Legenden - Baubeginn für Ethno-Dorf, Hotel und Spazentrum unweit von Petrovac na Mlavi im April 2012
(Ethno-Dorf "Homoljskih konaka")
Auf sanften Hügeln des Homolje-Gebirges, im kleinen Dorf Melnica, dort wo man einst während der türkischen Besatzung Freiheitskämpfer verborgen hat, sollte bald das erste Ethno-Dorf in der Gegend gebaut werden.
Wie man Mehl in kleinen Wassermühlen gemahlen hat, warum ist diese Gegend für Magie und Hexerei weit bekannt und befürchtet, wie wird "Kacamak" (Polenta, Maisbrei) vorbereitet, verbergen diese Hügel wirklich Töpfe voll von Gold, wohin sind bekannte Freiheitskämpfer aus der Türkenzeiten geflohen - alle solchen und ähnlichen Fragen sollten im Ethno-Dorf "Homoljskih, unweit von der Stadt Petrovac na Mlavi willkommen sein. Der Baubeginn wir für den nächsten April geplant.
Bojan Paunović aus Melnica, Investor, erzählt in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija", wie ihm eingefallen ist, solches Ethno-Dorf bauen zu lassen.
- Das ist nicht überraschend. Ich bin in Homolje geboren und aufgewachsen und es ist logisch für mich, in einen touristischen Komplex in meinem Geburtsort zu investieren. Entscheidend dabei waren auch die wunderschöne und fast unberührte Natur in diesem Teil Ostserbiens sowie der Mangel an touristischen Objekten jeder Art - erzählte Paunović.
- Das Projekt stammt aus dem Feder von Branislav Ilić und "NTG Projekt" aus Novi Sad - fügte unser Gast hinzu.
Es gebe auch andere Investoren, entdeckt Bojan Paunović. Der Bau des ganzen Komplexes sollte fast 2 Mio. Euro kosten. 44 Arbeiter werden hier, dem Projekt zufolge, eine Beschäftigung finden.
Na čobansku pitu, pa u spa centar
Zunächst Hirtenstrudel, dann ins Spa-Zentrum
Das märchenhafte Homolje-Gebirge ist für interessante Höhlen, kristallklare Bächer, hohe Felsen, prächtigen Weiden und natürliche Ausblickpunkte und vor allem für seine gastfreundliche Bewohner bekannt. Die Herberge "Homoljski konaci" werde bezugsfrei im Frühling 2015, erfahren wir von Paunović.
- Ich will ein Ethno-Dorf bauen lassen, unterschiedlich von allen ähnlichen Objekten in Serbien. Meine Gäste können sich hier mit der Tradition, Sitten und Bräuchen Ostserbiens, insbesondere von Walachen, die wieder großes Interesse der Kulturforscher und Touristen wecken - erzählte unser Gast.
Ostserbien hat auch eine besondere Küche, bisher nicht ausreichend erforscht und deshalb ziemlich unbekannt. Dazu gehören z.B. unterschiedliche Hirtenstrudel, Lammfleisch gekocht in Milch, Gerichte aus Steinpilzen und Pfifferlinge, zahlreiche Fleisch- und Gemüsegerichte, "Kacamak" (Polenta) und Kornbrot. Schnelle und saubere Flüsse sind reich an Fisch, das hier oft gegessen wird, sowie Wildgemüse und -kräuter. Unausweichlich ist Weichkäse sowie andere Molkereiprodukte.
- Wir werden in unserem Ethno-Dorf ausschließlich traditionelle Gerichte aus Homolje und Ostserbien bieten, um die Authentizität des Komplexes "Homoljski konaci" zu unterzeichnen.
Im fertiggestellten Komplex können, laut Paunovic, 100 Gäste beherbergt werden.
- Wir werden ein Hotel, aber auch mehrere Bungalows und Restaurant bauen lassen. Der ganze Komplex wird eine Fläche von 2,5 ha einnehmen. Hier können Seminare, Vorlesungen und ähnliche Treffen veranstaltet werden, weil wir hier auch ein Kongresszentrum einrichten wollen.
Touristen können im Ethno-Dorf an einem Fischteich sitzen oder eine Kirche besuchen. Jenen, die auch im Urlaub aktiv bleiben möchten, stehen Werkstätten für alte Kunsthandwerke und eine Galerie mit ausgestellten Handwerken zur Verfügung.
Alle, die im kleinen Ethno-Dorf im Homolje-Gebirge aufhalten, können sich vor Ort mit Geheimissen der Handwerker wie Weber, Tischler, Schmiede bekannt machen.
Diese Gegend ist ideal für alle Natur- und Wildlebenfans, Fotografen und Bergsteiger. Steile Pfade führen durch die unberührte Natur des nordwestlichen Teils des Homolje-Gebirges - ideal für jene, die der Hektik und Gedränge des städtischen Alltags entkommen möchten. Es ist möglich, dass man hier beim Spazieren auf wilde Tiere wie Reh, Fuchs, Fasan oder sogar Wildschwein stoßt. Jeder kann etwas für sich selbst finden - Höhlen, wilde Flüsse u.Ä.
Nach dem anstrengenden Bergsteigen erwartet sie der bequemliche Komplex "Homoljski konaci" und die Entspannung und Erholung in einem "Wasserparadies".
- Wir werden im Ethno-Dorf ein Spa-Zentrum bauen lassen - erklärte unser Gast.
Die besten
Das Ethno-Dorf "Homoljski konaci" wurde zum besten touristischen Projekt 2011 erklärt. Paunovic ist besonders stolz darauf.
- Ich habe einen so großen Preis wirklcih nicht erwartet, bin aber froh, ihn in der ersten Phase des Projekts zu erhalten. Das beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Wassermühlen
Der Name des Dorfes Melnica, nur zehn Kilometer von der Stadt Petrovac na Mlavi entfernt, ist sehr alt. Am Fluss, die hier fließt, gab es einst viele Wassermühlen - in einem Moment sogar 18 - nannte man das Dorf danach (srb. mleti - dt. malen).
Milica Stevuljević

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