Pančevo gibt kommunale Anleihen für Wassersportzentrum aus

Die Stadt Pančevo gab bekannt, dass das Finanzministerium die Emission von kommunalen Anleihen im Gesamtwert von 600 Mio. Dinar für die Finanzierung des Wassersprotzentrums in der Stadt erlaubt habe.
Die Anleihen sollten in acht bis zehn Jahren fällig werden und sollten periodisch ausgegeben werden, um die kontinuierliche Finanzierung des Baus zu sichern. Die Behörden behaupten, Pančevo sei die zweite Stadt in Serbien, nach Novi Sad, die seine eigene Anleihen finanziert. Die Stadt wird mit ihrem Haushalt für die Wertpapiere bürgen.
Der Bau des Wassersportzentrums sollte ca. 8 Mio. Euro kosten.
Die Kostenberechnung zeigt aber, dass man durch Emission kommunaler Anleihen nur den 13. Teil des oben genannten Investitionsbetrags sichern kann.
Infrage kommt auch der Verkauf der unfertigen Sporthalle "Bagremar", aber es ist ungewiß, ob man einen Käufer finden kann. Ihr Kaufpreis könnte aber auch tief enttäuschen.
In Kreisen um die Stadtregierung kann man hören, dass die Stadt mit der finanziellen Hilfe der Republik und des Olympischen Komitees rechnet. Es handle sich, jedoch, um eines der attraktivsten Objekte dieser Art in Serbien, Bisher gab es keine konkreten Versprechen.
Bewohner von Pančevo waren, leider, nicht einmal enttäuscht, wenn es um die wichtige infrastrukturelle Objekte geht. Es genügt nur die Überführung in Richtung Jabuka und die Sporthalle "Bagremar" zu erwähnen. Die Überführung wurde nach eineinhalb Jahrzehnten fertig gestellt und die Sporthalle, die man verkaufen will, ist seit Jahren nur ein Gerüst aus Beton und geröstetem Stahl. Die Stadt hat viel Geld für das Projekt einer Sporthalle auf dem Standort Mali rit vor einigen Jahren gezahlt, aber es wird heute kauf erwähnt. Es wundert deshalb nicht, warum man über das letzte Projekt mit großer Vorsicht redet.

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