Unvollendete Geschichte auf der Save - Brücke zwischen Obrenovac und Surcin wartet mehr als ein Jahrzehnt auf Fertigstellung Fertigstellung
Sowohl Stadt- als Republikbehörden haben 2008 versprochen, die einstündige Fahrt von Obrenovac bis Surcin in nur zwei Jahren auf einige Minuten zu reduzieren. Die wichtigste Verkehrsverbindung des neuen städtischen Straßennetzes, ein Straßenbrücke über die Save, die erwähnte Stadtbezirke verbinden sollte, ist noch nicht fertig, weshalb man noch immer eine Umleitung fahren muss. Ein Protokoll über die Fortsetzung des Baus der "vergessenen Brücke" (Baubeginn 1994) wurde noch im September 2008 unterzeichnet, aber man musste inzwischen auf die Entfrierung des Kontos des Brückenbauunternehmens "Mostogradnja" warten, damit es notwendige Bankgarantien erwerben konnte.
Bei der Unterzeichnung des Protokolls erklärte der Belgrader Bürgermeister Dragan Ðilas, dass die Brücke bis Ende 2009 fertig gestellt werden soll. Die Fortsetzung des Baus sollte mehr als 1,5 Mrd. Dinar kosten. Das Ministerium für Nationales Investitionsprogramm versprach damals 300 Mio. Dinar und die städtische Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenheiten noch 150 Mio.
Die Brücke zwischen Obrenovac und Surcin sollte, dem Projekt zufolge, 1.003 m lang und fast 7 m breit sein. Geplant sind zwei Fahrstreifen und zwei Gewege. Die Brücke und ihre Zufahrtstraßen sollten insgesamt 30 km langsein. Die Brücke "Syrmische Gazelle" sollte den Weg von Obrenovac bis Surcin bzw. die Autobahn Belgrad-Zagreb auf weniger als eine halbe Stunde verkürzen. Die Verkehrsverbindung knüpft an die Ortsumleitung um Belgrad, die Neubelgrader Wohnblocks mit der Magistrale "Ibarska magistrala" verbindet. Der Lkw-Verkehr würde dadurch aus Obrenovac, Baric und Umka auf die neue Straße in Richtung Syrmien umgeleitet.
80% der Brückenkonstruktion ist fertig. Das Projekt zur Fortsetzung der Arbieten sieht die Verstärkung von Pfeilern, Fundierung der Brücke, Reinigung durch Sandstrahlen und Korrosionsschutz von Stahlkonstruktion, Bau einer Fahrbahn und noch einige Arbeiten vor. Die Brücke ist aus Stahl und mit Betonpfeilern. Beide Fahrstreifen und Gehwege sind fertig. Die größte Herausforderung stehlt der Bau von Zufahrtstraßen (zwei auf der Seite des Stadtbezrisk Surcin und eine in Obrenovac). Eine Zufahrtstraße im Stadtbezirk Surcin geht in Richtung Boljevci, während die andere, 20 km lange die Brücke mit dem Autobahnkreuz in Dobanovci verbinden sollen. Die Zufahrtstraße in Obrenovac knüpft an die Straße "Valjevski put".
Die Brücke sollte, dem ursprünglichen Projekt zufolge, als Träger von Heizungsrohren dienen. Man hat 1996 beschlossen, die bestehende Konstruktion zu stärken und zwei Fahrstreifen bauen zu lassen. Die Brücke wurde inzwischen erweitert, damit sie von Panzern befahren werden kann. Der Brückenbau wurde durch Einziehung einer Gebühr von 3% während des Mandats des Bürgermeisters Nebojša Covic finanziert. Das Projekt wurde später vernachlässigt. Vor mehr als zehn Jahren hat man den Bau der außerstädtischen Warmwasserleitung gestoppt.

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