Zemun bereitet sich für große Passagierschiffe vor – Pläne zum Bau einer Kaianlage
Noch vor 200 Jahren war Zemun ein bekannter und lebhafter Binnenhafen, in dem Schiffe aus Wien und anderen Städten im Donaugebiet angelegt haben. Der Hafen steht heute nur Booten und Schiffen unter 30 m. Nachdem unlängst die letzten geologischen Untersuchungen und Projektunterlagen für den Bau einer neuen Kaianlage fertiggestellt worden sind, ist es immer gewisser, dass man die jahrhundertlange Tradition wiederbeleben wird.
Das Projekt des Unternehmens „Hidroinvest DTD“ aus Novi Sad sieht den Bau einer 80 m langen, vertikalen Kaianlage, die Passagierschiffe bis 120 m empfangen kann. Fast 80 Mio. Dinar muss man für neue Ankerplätze und weitere 185 Mio. Dinar für den 475 m langen Kai bereitstellen.
- Der Liegeplatz soll flußauf ´“Stara Kapetanija“ (Altes Hafenamt) gebaut werden, zwischen dem bestehenen Kai und Restaurant "Venecija". Der Ankerplatz soll innerhalb der neuen Kaianlage gebaut were, mit einem 6 m breiten Gehweg und einem 10-25 m breiten Plateu gebaut wreden.
Das Flußbett muss vor dem Bau gründlich gereinigt werden, insbesodere entlag des Ufers, was man seit Jahrzehnten nicht getan hat.
Die ganze Anlage soll "vom Wasser" gebaut werden. Man will auf diese Weise enge Straßen und einen ziemlich frequenten Verkehr im Stadtzentrum vermeiden.
Als Investor erscheint der Stadtbezirk Zemun.
“Hidroinvest DTD” aus Novi Sad hat bereits Projekte für Kaianlagen in Apatin, Smederevo, Novi Sad sowie Marinas für Jachten in Apatin, Bački Petrovac, Bela Crkva, Senta, Belgrad erstellt.
Die Kaianlage in Zemun wurde von Goran Trifunov, Nadežda Pankov, Boško Simoljević, Branko Martin, Lazar Grgar, Mirko Beuković, Slobodan Senić und dem Direktor Vojkan R. Vuletić projektiert.
Das Zentrum für Wassersportarten Zemun hat fünf ähnliche Vereine gegründet „Radecki“, „Zemun“, „SRD Dunav“, Marina „Nautek“ und Marina „4. juli“.

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