Quelle: Politika | Sonntag, 06.12.2009.| 19:20
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"Bernardi" bleibt im Syrmien - Besitzer Bereit Miete bis Ende März 2010 einzuzahlen

(Projekt eines Gewerbe- und Einkaufszentrums in Pećinci)

Die größte Greenfield-Investition in Serbien, angekündigt vom italienischen Unternehmen "Bernardi" nach der Unterzeichnung eines Mietvertrags für 85 ha in Pećinci im Mai 2008, sollte trotz aller Probleme und Hindernisse realisiert werden. Der Firmeninhaber Ricardo di Tomaso forderte unlängst die Verschiebung der Frist für die Einzahlung der Miete auf Ende März 2010, wenn die ersten Bauarbeiten beginnen sollen.

- "Bernardi" hat nur die Verschiebung der Frist für die Bezahlung der Miete für 85 ha verlangt, auf denen die erste Phase eines gewerblichen, kommerziellen und touristischen Komplexes gebaut werden soll. In Hinsicht darauf, dass es um eine große Investition von fast 300 Mio. Euro und einen seriösen Investor geht, unterzeichneten wir einen Anhang zum Vertrag, der die Einzahlung bis Ende März 2010 vorsieht - sagte Živko Marković, Bürgermeister von Pećinci.

Dem Projekt des italienischen Investors nach sollen in den ersten Phase verschiedenartige Gewerberäume auf 40.000 m2 gebaut werden. In den nächsten Phaen sollen weitere 150.000 m2 mit Verkaufsobjekten, Einzelhandelszentren, Hotel mit 250 Betten und gastwirtschaftlichen Objekten, Werkstätten, großer Unterhaltungspark und ein Spaßbad gebaut werden.

Nach der Realisierung der ersten Phase, geplant für September 2010, können hier von 800 bis 1000 Arbeiter beschäftigt werden. Nach den Fertigstellung des ganzen Komplexes auf 150.000 m2 können hier bis 5000 Arbeiter eingestellt werden.

Der italienische Geschäftsmann Ricardo di Tomaso unterstreicht die langjährige Erfahrung seines Unternehmens mit dem Bau von ähnlichen Gewerbe- und Einzelhandlszentren. "Bernardi" betreibt 180 Kaufhäuser in Italien und hat bereits in Russland, dem Irak, Saudi-Arabien und im Nahost investiert. In Pećinci soll das größte Einkaufszentrum in Serbien gebaut werden.

- Wir sind froh, dass "Bernardi" die angekündigte Investition nicht aufgegeben hat. Die Gemeinde wird ihr Bestes tun, um ihre Realisierung maximal zu unterstützen. Der Exekutivrat der Provinz Vojvodina hat Subventionen in Höhe von 1.300 Euro für jeden neuen Arbeitsplatz versprochen - hebt Živko Marković hervor.

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