"Korston group" kauft Hotel "The Quenn of Montenegro" in Budva - Russen verlagern ihre Spielkasinos nach Montenegro
(Hotel "The Queen of Montenegro")
Die russische "Korston Group" besitzt seit gestern (6. Juli 2009) die Mehrheitsbeteiligung am Hotel "The Quenn of Montenegro" in Budva, gab der Direktor des montenegrinischen Hotelunternehmens Dragan Ivančević bekannt.
Der Kaufvertrag für 75% der Hotelaktien wurde in Budva unterzeichnet. Die "Korston Group" hat sich, unter anderem, zur Rückzahlung eines Kredits im Wert von 37 Mio. Euro verpflichtet, sagte Ivančević.
- Restliche 25% der Aktien gehören weiterhin der Agentur "Adriatic express". Ein Vertreter der Agentur soll das Amt des Unternehmensdirektors ausüben, während die "Korston Group" für das Management zuständig ist.
Die "Korston group", die ein Hotel und Spielkasino in Moskau betreibt, ist entschlossen, das Glücksspiel-Business in Montnegro fortzusetzen, nachdem in Russland das neue, beträchtlich restriktivere Glücksspielgesetz in Kraft getreten ist. Ab dem 1. Juli 2009 ist Glücksspiel nur noch in vier Randgebieten des Landes legal. Das Gesetz geht auf den damaligen Präsidenten Wladimir Putin zurück: Er wollte die steigende Spielsucht seiner Landsleute bekämpfen.
Der Kaufvertrag sieht auch Investitionen in die Erweiterung der bestehenden Hotelkapazitäten vor, sagt Ivančević.
Das Hotel in Budva verfügt momentan über 241 Zimmer und Appartements, mehrere Restaurants, Spielkasino und Kongresssälen. Bestehende Projektunterlagen erlauben die Erweiterung um sogar 20 000 m2.
Die "Korston Group" will das bestehende Spielkasino in ein "Unterhaltungszentrum mit einem reichen Glücksspiel-Angebot verwandeln", präzisierte Ivančević.
Das neue Arrangement garantiert die optimale Kapazitätauslastung über das ganze Jahr. Das russische Unternehmen "hat 6000 Kunden in Russland, die auf die ersten Charterflüge nach Montenegro ungeduldig warten".
Man verhandelt momentan mit der montengrinischen nationalen Fluggesellschaft "Montenegro Airlines" über Charterflüge nach Israel und Italien, fügte Ivančević hinzu.
Zuständige Behörden in Montenegro sind der Meinung, dass man "keine Angst vor dem Glücksspielindustrie haben soll, weil mit einer guten Vorbereitung und Einhaltung der Gesetze das touristische Angebot erweitert und neue Arbeitsplätze geschafft werden können".

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