Quelle: Politika | Mittwoch, 04.03.2009.| 93:4
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Hafen "Beograd" - Eigentumsverhältnisse werden bald geklärt - 55 ha für die Stadt und 20 für "Worldfind"

Die Stadt Belgrad und Inhaber des Hafens "Beograd" sollen sich bald über das Eigentum an Grundstücken auf der rechten Donauufer einigen. Von umstrittenen 75 ha bekommt die Stadt 55 und das Unternehmen 20 ha. Die Stadt bekommt 25 ha am Ende der Halbinsel Ada Huja und weitere 30 ha auf dieser Halbinsel zwischen der Papierfabrik und der Brücke Pančevački most.

Der Streit zwischen "Worldfin" und der Stadt Belgrad war einer der wichtigsten Argumente in der vorjährigen Kampagne der Koalition für europäisches Serbien und des Bürgermeisterskandidaten Dragan Đilas. Sie haben damals behauptet, dass die Stadt erwähnte Grundstücke nicht aufgeben kann sowie dass alles vor dem Gericht geklärt werden kann.

In Hinsicht darauf, dass das Gericht dreimal das Urteil zugunsten des Unternehmens "Worldfin" gesprochen hat, entschied man sich für Verhandlungen. Beide Seiten einigten sich darüber, dass 55 ha der Stadt gehören sollen. "Worldfin" kann jetzt mit der Realisierung seines großen Projekts - eine Siedlung für 30 000 Bewohner - beginnen. Die Planung dieser Stadt in der Stadt ist einem der weltbekanntesten Architekten, Daniel Liebeskind, anvertraut. Der Baubeginn ist für Ende dieses Jahres angekündigt.

Das Unternehmen "Worldfin" gehört Milan Beko (50%) und Ivana Veselinović, Ivana Mišković und Marko Mišković (restliche 50%).

Der Raumentwicklungsplan der Stadt Belgrad sah noch 1972 die Verlagerung des Hafens und bestehender Industrieanlagen zwischen dem Hafen Dorćol und der Brücke Pančevački most spätestens bis 2021 vor. Der Hafen soll entweder nach Velikoselski rit oder nach Krnjača (Standort Reva 2) verlagert werden.

Abänderungen des Plans, beschlossen im Jahre 2003, haben die geplante Verlagerung bestätigt. Die Bestimmung des rechten Donauufers sollte völlig verändert werden. Der Hafen sollte nach Krnjača, auf dem linken Donauufer, verlagert werden. Der aktuelle Bürgermeister, Dragan Đilas, ist der Meinung, das die Stadt einen neuen Hafen nicht bauen soll, sondern die bestehenden Anlagen in Pančevo nutzen soll.

(Anmerkung: Artikel übernommen aus der Tageszeitung Politika 04.03.2009.)

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