Schulden von "Beohemija" erreichen 28,7 Mrd. Dinar - Entscheidung über den Sanierungsplan am 13. Oktober
Das Schicksal des größten heimischen Waschmittelherstellers "Beohemija - Inhem" mit Sitz in Zrenjanin sollte am 13. Oktober entschieden werden. An diesem Tag findet eine Gerichtsverhandlung im Handelsgericht in Zrenjanin statt, an dem man einen Sanierungsplan für dieses Unternehmen erörtern und abstimmen sollte. "Beohemija" ist im Vorjahr in ernste Schwierigkeiten geraten.
Die Geschäftsleitung gab Ende Dezember bekannt, dass "Beohemija" Kredite nicht mehr regelmässig zurückzahlen kann, und bestand darauf, die Lösung für die angehäuften finanziellen Probleme durch Insolvenzverfahren bzw. durch den sogenannten im Voraus vorbereiteten Sanierugnsplan zu suchen.
Er war vorgesehen, dass der Erholungsplan für den finanziell angeschlagenen Marktführers im Bereich Reinigungsmittel Anfang 2014 beschlossen wird. Es stellte sich aber heraus, dass das Management einige Monate für Verhandlungen mit dem Management brauchte. Erst im Sommer hat man sich über die Änderung und Ergänzung des Sanierungsplans geeinigt.
Das Gericht beraumte die Verhandlung am 13. Oktober an. Es bleibt zu sehen, ob die verlängerten Verhandlungen zu einer verbesserten Version des Sanierungsplans geführt haeben.
Über das Schicksal des in Zrenjanin ansässigen Herstellers von Reinigungsmitteln entscheiden Bankiers. Zehn heimische und ausländische Banken sind die größten Gläubiger von "Beohemija". Das Unternehmen ist mit 28,7 Mrd. Dinar verschuldet. Der Wert des ganzen Unternehmensvermögens - Gebäude, Maschinen, Baugrund, Vorräte und Marken ist ein wenig Höher als 1,3 Mrd. Das illustriert am besten, in welcher Lage die Gläubiger sind. Der erwähnte Sanierungsplan zeigt, dass man durch Insolvenz nur 7% der Forderungen decken kann.
Der Sanierungsplan sieht die Fortsetzung der Produktion und Tilgung der Schulden durch Verkauf von Reinigungsmitteln. Vor Gläubigern wird erwartet, der "verzögerten Rückzahlung" - bis 2022 zuzustimmen. Für Schulden gegenüber dem Staat - für Steuern und Sozialbeiträgen - sollte dem Unternehmen eine Umschuldung und eine neue Frist von 60 Monaten bewilligt werden. Man benötigt die zusätzliche Unterstützung seiten Handelsketten und Banken in Höhe von 15 Mio. EUR für die Sicherung des Umlaufvermögens. Der lizenzierte Masseverwalter Andrijana Živanović ist der Meinung, dass der Sanierugnsplan realisiertbar ist.
Bisherige Kosten für die Erstellung des Sanierungsplans, vorwiegend für Anwälte und Finanzberater, Revisoren und Masserverwalter, werden auf mehr als 80.000 EUR geschätzt. Die Zukunft von 270 Mitarbeitern ist wegen dieser finanziellen Schwierigkeiten ungewiss. Sie gehören auch zu Gläubigern, weil sie drei Löhne aus dem Jahre 2013 fordern.

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