Siemens zahlt 7,6 Mrd. USD für US-Konzern Dresser-Rand
Montag, 22.09.2014.
15:07
Siemens zahlt Dresser-Rand 83 Dollar je Aktie in bar. Der Börsenkurs des US-Konzerns war bereits am Freitag um 9,4 Prozent auf 79,91 Dollar beim Börsenschluss gestiegen, nachdem bereits durchgesickert war, dass Siemens eine Offerte vorlegen könnte.
Die Tatsache, dass Siemens die Übernahme komplett in bar bezahlen wird, dürfte dem Technologiekonzern den entscheidenden Vorsprung im Bieterrennen gegeben haben, sagen Analysten. Siemens hat im Jahr 2013 fast 76 Milliarden Euro Umsatz gemacht, während Dresser-Rand im selben Zeitraum umgerechnet 2,34 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete.
Der Zukauf passt zur Strategie von Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser, die Präsenz des Konzerns auf dem amerikanischen Energiemarkt zu stärken und am Schiefergasboom in den USA mitzuverdienen.
Siemens stellt Gasturbinen und Ausrüstung für Gasförderer her. Über den Zusammenschluss mit Dresser-Rand - ein Unternehmen, das Kompressoren, Turbinen und andere rotierende Maschinen produziert - kann Siemens sein Dienstleistungsangebot im Bereich der Gasförderung ausweiten. Das könnte dem Konzern helfen, sich gewinnbringend am Geschäft mit hydraulischem Fracking in den USA zu beteiligen

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