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Öffentliche Unternehmen sollen 250 Mio. EUR in den Staatshaushalt einzahlen

Quelle: Novosti Montag, 15.09.2014. 17:26
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(Fotosrbija.gov.rs)
Direktoren aller öffentlichen Unternehmen in Serbien müssen der Regierung Serbiens in kürzester Zeit einen detailierten Plan zur Optimierung und Reduzierung der Kosten zustellen, erhebliche Einsparungen machen und den Profit schließlich in den Staatshaushalt einzahlen. Alle, die diese Forderungen ingnorieren, sollten gewechselt werden.

Das ist Zusammenfassung der gestrigen Sitzung der Regierung Serbiens, der mehr als 35 Direktoren der größten öffentlichen Unternehmen in Serbien beigewohnt haben. Der serbische Premier Aleksandar Vučić hat die Führungskräfte der öffentlichen Unternehmen sehr stark kritisiert, vor allem, weil ihre Unternehmen durch enorme Verluste eine große Belastung für den Staat und Bürger darstellen.

Vučić wies auf die Monopolstellung mehrerer öffentlicher Unternehmen jin und forderte ihre Geschäftsführer auf, einen Teil ihres Profits in den Staatshaushalt einzuzahlen.

Das Hauptziel der Regierung Serbiens, die am Donnerstag die Maßnahmen zur finanziellen Konsolidierung präsentieren sollte, ist, auf jede mögliche Weise 700 Mio. EUR im nächsten Jahr einzusparen und die unermäßlichen Ausgaben im öffentlichen Sektor endlich zu stoppen. Geschäftsführer der größten öffentlichen Unternehmen wurden aufgefordert, bis Januar 2015 mindestens 250 Mio. EUR für den Staatshaushalt im nächsten Jahr zu sichern.

In einem Moment wurde der "Fall EPS" erwähnt und der Premier unterstrich, dass dieses Unternehmen im Vorjahr einen Gewinn von 17 Mio. EUR erzielt habe sowie dass man keinen einzigen Dinar in den Staatshaushalt eingezahlt hat. EPS-Manager antworteten darauf, das dieser Gewinn nur "auf dem Papier" besteht, weil man in vielen Fällen die enormen Schuldnen für Strom nicht eintreiben kann, oft, weil so etwas Minister verlangt haben.

Kein Regierungsmitglied kann die Eintreibung der Schulden von einem Unternehmen verhindern, unabhängig davon, um wen es sich handelt.

Direkoren sind auch verpflichtet, Vorschläge für die Reduzierung von Mitarbeiteranzahl und für die Lohnkürung zu geben.

Gewinn

Der Premier Vučić präsentierte am Treffen den Vorschlag, dass öffentliche Unternehmen künftig 70% des Gewinns statt 50% wie bisher in den Staatshaushalt einzahlen, natürlich in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium.

Anwesende

Dem Treffen in der Nemanjina Straße wohnten Direktoren der größten Öffentlichen Unternehmen wie Telekom, EPS, Srbijagas, Elektromreža, Putevi Srbije usw. bei.

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