Stroytransgaz zieht sich aus Projekt South Stream in Bulgarien zurück
Russisches Unternehmen Stroytransgaz, mit Genadij Timchenko als Großaktionär, zeiht sich aus dem Projekt der Gaspipeline South Stream in Bulgarien zurück, gab Timchenko in einem Interview für Itar tass.
- Wir haben den Auftrag gewonnen, uns für die Realisierung des gemeinsamen Projekts vorbereitet, aber sie haben gesehen, dem US-amerikanischen Senator John McCain ist gelungen, die Verwaltung davon zu überzeugen, unsere Dienstleistungen abzulehnen. Wir haben uns aus diesem Projekt zurückgezogen, um es nicht weiter zu gefährden. Stroytransgaz sollte eine 500 km lange Rohrleitung in Bulgarien verlegen. Wir sollten jetzt vom Unternehmen Centargaz, eine Tochter von Gazprom ersetzt werden - erklärte Timchenko.
Er fügte hinzu, sein Unternehmen habe bisher an großen internationalen Projekten teilgenommen, und einen Teil der North Stream zwischen Deutschland und Tschechien gebaut und auch Rohrleitungen in arabischen Ländern verlegt.
Partner beim Pipeline-Bau in Bulgarien ist Russland. Die dort beheimatete Firma Stroytransgaz sollte den Bau durchziehen. Nun ist aber einer der Anteilseigner der Firma Gennadi Timtschenko, ein in Russland geborener, nach Finnland ausgewanderter und heute in der Schweiz lebender Oligarch. Der gute Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin kam im Zuge der Ukraine-Krise auf die Sanktionsliste der Amerikaner.

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