Ferrari-Züge auf japanischen Strecken!
Mit Luxus kennt sich Ken Okuyama aus. Der japanische, aber in Italien lebende Autodesigner kreierte bereits den legendären Enzo Ferrari – einen rassigen Sportwagen aus dem Hause Ferrari, benannt nach dem Firmengründer. Lifestyle auf Rädern, dieses Motto setzt der Designer aber längst nicht mehr nur für teure Autos um. Sein jüngster Coup ist ein Zug – für lediglich 34 Passagiere. Die können dafür mit allem Komfort rechnen, den sie sich erträumen.
Der "Cruise Train" mit zehn Waggons soll es den Gästen erlauben, "Zeit und Raum im Vorbeiziehen zu genießen", so der Designer auf seiner Homepage. Zwei fast gläserne Abteile am Ende und am Anfang des Zuges dienen zum Beispiel nur dazu, die Landschaft in einer weißen Lounge an sich vorüberfliegen zu lassen. Des Weiteren stehen den Gästen fünf Suiten, eine Deluxe-Suite, ein Speisewagen und ein Aufenthaltsraum zur Verfügung.
Fließende, an Bäume erinnernde Strukturen formen die Wände. Die Naturtöne der Möbel und die Holzoptik des Bodens dominieren den Lounge-, Speise- und Schlafbereich. Bisher existiert der Traumzug jedoch nur auf dem Papier. In rund drei Jahren soll er realisiert werden und 2017 dann durch die japanische Landschaft gleiten.
Wie viel die Passagiere für ihre Reise mit dem Superzug zahlen müssen, ist noch nicht bekannt. Ein Anhaltspunkt könnte aber ein anderer High-End-Zug aus Japan sein, der bereits seit dem Herbst 2013 über die Insel Kyushu braust. Sein Name "Sieben Sterne" soll die sieben Gemeinden der Insel repräsentieren.
Der Zug verfügt über einen Lounge-Waggon mit Klavier und Bar, ein Gourmet-Restaurant sowie 14 private Reisesuiten. Die holzgetäfelten Schlafzimmer sind mit plüschigen Betten und eigenem Badezimmer (mit beheiztem Toiletten-Sitz) ausgestattet. Eine viertägige Fahrt in einem Zwei-Personen-Abteil kostet 1,13 Millionen Yen (umgerechnet etwa 8200 Euro).

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