"Belgrade tower" schon ab 2016 - "Eagle Hills" investiert 4 Mrd. EUR in "Belgrad am Wasser"
Sonntag, 29.06.2014.
23:07
Schon in zwei Jahren werden wir ein neues Belgrad sehen. Das hat uns am Freitag (27. Juni 2014) der Premier Aleksandar Vučić an der Präsentation des Masterplans von "Belgrad am Wasser" im erneuerten Gebäude "Geozavod" versprochen.
Man habe bereits umfangreiche Arbeiten gestartet, die derzeit nicht mit bloßem Auge zu sehen seien, sowie die Anpassung des Flächennutzungsplans, sagte Vučić. Die erste A-Phase sollte, laut seinen Worten spätestens bis 1. März starten.
- "Belgrade Tower", künftiges Symbol des Projekts "Belgrad am Waser" sollte bis Ende 2016 außen vollendet werden, gemeinsam mit seiner Umgebung, die für verschiedene gastgewerbliche Objekte und einen großen Park reserviert ist. Es scheint unmöglich, aber der Investor "Eagle Hills" hat mich überzeugt. Sie werden dadurch einen neuen Rekord schlagen - so Aleksandar Vučić.
Alle interessierten Bürger können das Modell ab Montag im Gebäude in der Karađorđeva Straße Nr. 48 sehen und sich mit Details des Projekts bekannt machen.
"Belgrade Waterfront" wird sich auf einer Fläche von 100 ha im Save-Amphitheater erstrecken. Es handelt sich um fast 2 Mio. m2 Wohn-, Gewerbe- und Büroflächen.
Mohamed Alabbar, Präsident von "Eagle Hills", gab bekannt, dass das Projekt in drei Phasen zu realisieren sei. Bis Ende des Projekts sollten hier bis 4 Mrd. EUR investiert werden.
- In der ersten Phase im Wert von fast 1 Mrd. EUR werden wir den Belgrader Tower, Einkaufszentrum, zwei Hotels und noch einige Wohn- und Geschäftsgebäude bauen. Es ist wichtig, dass die erste Phase einen guten Widerhall auf dem Markt findet, damit wir später fortschreiten können. Durch Umsetzung des Projekts wollen wir ein Regionalzentrum ohne Konkurrenz schaffen - so Alabbar.
Der Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstrich, dass man hier heimische Unternehmen - Baustoffhersteller, Bauunternehmen, Berater engagieren wird, was sich auf die Entwicklung der Wirtschaft positiv auswirken wird. Das gilt besonders für den Tourismus, weil man Belgrad in das attraktivste Reiseziel in der Region verwandeln wird.
Hauptträger des Projekts ist 200 m hoher Belgrader Turm. Belgrad wird, außerdem, das größte Einkaufszentrum auf dem Balkan (140.000 m2) bekommen, sowie eine 1,8 m lange Promenade entlang der Save und einen 37 ha großen zentralen Park. Die alte Eisenbahnbrücke sollte in eine Fußgängerbrücke verwandelt werden. Man wird hier einige erstklassige Hotels sowie einen breiten Boulevard mit Kaffeehäusern, Restaurants und Geschäften auf beiden Seiten bauen. Die Stadt am Wasser wird auch Bildungs- und Kultureinirchtungen enthalten, medizinische Objekte und attraktive Unterhaltungsmöglichkeiten.
Mehr als 14.000 Menschen können in "Belgrade Waterfront" wohnen. Neben luxuriösen Appartements wird man auch kleinere Wohneinheiten für junge Profis, mittlere und große Wohnungen für städtische Familien und luxuriöse Residenzen auf dem Ufer.
Bauland bleibt im Staatseigentum
Gestern wurde in Belgrad das Unternehmen "Beograd na vodi" (Belgrad am Wasser) offiziell gegründet. Man sollte bald auch ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem arabischen Investor gründen. "Wir verhandeln noch immer über die Eigentumsstruktur", sagte Vučić.
Weder Premier, noch Investor konnten präzisieren, wann "Belgrad am Wasser" vollendet wird. Vučić sagte nur, dass man mit der Enteignung für die zweite Phase der Arbeiten begonnen habe. Es wurde nicht präzisiert, wie viel Arbeitsplätze man auf der rechten Saveufer schaffen wird, obwohl der serbische Premier den Einsatz von mehreren tausend Menschen angekündigt hat.
Der Masterplan von "Belgrad am Wasser" wurde im von "Eagle Hills" umgebaute Gebäude der Belgrader Genossenschaft. Das Gebäude ist Resultat der Zusammenarbeit mit dem arabischen Unternehmen und der erste Schritt in der Realisierugn dieses wagemutigen Projekts, erklärte der Belgrader Bürgermeister Siniša Mali. In den Umbau des alten Gebäudes aus dem Jahre 1905 wurden 2,5 Mio. EUR vom erwähnten arabischen unternehmen investiert. 12 Unternehmen aus Serbien haben 300 Mitarbeiter bei der Umsetzung dieses Projekts eingesetzt.
I.B.

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