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Mehr hochwertige und gesundheitssichere Lebensmittel hersteller - Jahrestagung des Netzwerks "EastAgri" am 18. und 19. Juni in Belgrad

Quelle: eKapija Donnerstag, 19.06.2014. 16:47
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(FotoIvana Vuksa)
Führende Landwirtschaftsexperte und Hersteller treffen sich an der Jahrestagung des Netzwerks "EastAgri", um die Möglichkeiten für die Erhöhung der Qualität und Quantität der Lebensmittelproduktion in Europa und Zentralasien zu besprechen.

Das jährliche Treffen "EastAgri" wird mehr als 150 hochrangige Vertreer des Privatsektors, Regierungen, internationaler Kreditinstitute und Entwicklungsagenturen zusammenbringen, damit sie Maßnahmen und Porgramme zur Förderung der Produktion der "besten Nahrung" in Europa und Zentralasien erörtern.

Das Treffen fand am 18. und 19. Juni in Belgrad statt, veranstaltet von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), finanziell unterstützt von der Weltbank. Die zweitägige Tagung begann mit einer Diskussion über Erhöhung der Qualität in Lebensmittelketten in der Region.

Am zweiten Tag erörterten Landwirtschaftsexperten die Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität, insbesondere von Lebensmitteln, die ausgeführt werden. Man besprach, außerdem die Finanzierungsmodelle für die Modernisierung kleiner und mittlerer Agrarunternehmen, das "grüne Wachstum" in Lebensmittelketten, sowie Politiken und Partnerschaften für Investitionen.

In Hinsicht darauf, dass Verbraucher ihre Ansprüche bezüglich der Lebensmittelqualität verändern und das internationale Normen verschärft werden, müssen heimische Hersteller sowohl die Nachfrage im Inland, als auch Kriterien der Exportmärkte erfüllen. Produktionsvolumen und -effizienz waren einst der wichtigste Motor der Investitionen, aber moderne Verbraucher bestehen auf Lebensmitteln, die gesundheitssicher, nahrhafter und zugleich preiswert und auf nachhaltige Weise erzeugt sind.

Die Lebensmittelsicherheit und Qualitätsnormen werden aus einer internationalen Perspektive betrachtet. Das haben viele exportorientierte Agrarunternehmen aus Osteuropa, Zentralasien und vom Kaukasus erkannt, insbesondere jene, die sich auf anspruchsvollere Märkte wie die EU orientieren. Investitionen in die Verbesserung und Modernisierung von Lebensmittelketten könnten der Hauptwachstumspfad für viele kleine und mittlere Unternehmen der Agrarindustrie sein. Verbraucher in der Region würden sicher davon profitieren.

Sich der Notwendigkeit der Investitionen in die Steigerung der Produktion und in die Erhöhung der Lebensmittelsicherheit und -qualität bewußt, fokusiert sich das Netzwerk 2EastAgri" auf kooridnierte Einmischung in das Agrobusiness. Man pflegt zugleich eine Synergie des öffentlichen und privaten Sektors. Die Jahrestagung hat in diesem Sinne konkrete Ziele und künftige Schritte für die Verbesserung der Landwirtschaft und Agrarindustrie in der Region definiert.

- Es ist wichtig mit öffentlichen Institutionen und dem Privatsektor an der Entwicklung der Landwirtschaft und Agrarindustrie als Partner zusammenzuarbeiten. Das wird zur Erhöhung der Effizienzu und Förderung der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitrage - sagte Vladimir Rahmanjin, Assistent des FAO-Generaldirektors und regionaler Vertreter für Evropa und Zentralasien.

- Das Ministerium hat die Notwendigkeit einer verstärkten Partnerschaft zwischen Herstellern, Verarbeitern und Ministerium durch Intensivierung der öffentlich-privaten Partnerschaft erkannt. Das wird sich positiv auf die Verbesserungen der Prpduktionsketten in der Lebensmittelindustrie und Schaffung eines starken, wettbewerbsfähigen Agrarsektors auswirken - unterstrich Snežana Bogosavljević-Bošković, Landwirtschafts- und Umweltschutzministerin der Republik Serbien.

"EastAgri" wird weiterhin auf Evropa und Zentralasien fokusiert bleiben, mit besonderem Schwerpunkt auf Westbalkan. Die Landwirtschaft und Agrarindustrie haben große Schäden durch Hochwasser im Mai dieses Jahres erlitte. Die internationale Gemeinschaft hat schnelle Hilfe für die Sanierung von Hochwaserschäden und Verringerung der künftigen Risiken versprochen.

Durch Erweiterung des Netzwerks "EastAgri", Intensivierung der Zusammenarbeit in wichtigen Sektoren und Auswahl die bestmöglichen Lebensmittel für Investitionen - das sind nur einige der erwarteten Ergebnisse des Treffens. Man wird auch ein Rahmenabkommen zwischen EBRD und FAO und ihre intensive Partnerschaft verlängern.

- Bestmögliche Lebensmittel kann man nur durch Zusammenarbeit mit den besten Unternehmen im Privatsektor, Förderung der besten Praxis und Politik und Entwicklung der starken Partnerschaften gewinnen - sagte Gilles Mettetal, EBRD-Direktor für Agrarindustrie.

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