16.000 Hektar können erneut besät werden
Mittwoch, 04.06.2014.
12:30
Die ersten Analysen von überfluteten landwirtschaftlichen Nutzflächen sind ermutigend. 15.000-16.000 Hektar lassen sich, nach den ersten Ergebnisssen, erneut besäen, gab heute der Staatssekretär des Ministeriums für Landwirtschaft und Umweltschutz, Željko Radošević.
Diese Ergebnisse sind nicht definitiv. Man will in diesem Moment vor allem genug Saatgut für bereits getestete Äcker sichern, um Landwirten eine neue Aussaat bis 1. Juli zu ermöglcihen, sagte Radošević an einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Serbien.
Er bat alle Geber, serbischen Landwirten mit Saatgut, insbesondere mit Mais und Soja, zu helfen.
Man hat bisher Nicht-GVO-Saatgut für 11.000 ha Mais und 2.270 ha Soja gesichert, sagte er. Die Distribution staret, laut seinen Worten, in den nächsten Tagen.
Bisherwurden fast 500 Bodenproben in allen überfluteten Gebieten entnommen, sagte Radošević an der Konferenz "Serbische Landwirtschaft nach Hochwasser", veranstaltet vom Verband "Agropress".
Frühere Behauptungen mancher Experten, dass direkte Schäden in der Landwirtschaft sogar 500 Mio. EUR erreichen könnten, wollte Radošević nicht kommentieren. Er sagte nur, dass das Landwirtschaftsminsiterium in diesem Moment an der Ermittlung von Hochwasserschäden in allen überfluteten Gebieten arbeitet und die ersten Angaben von kommunalen Verwaltungen erhält.
Radošević konnte keine konkreten Daten präsentieren, fügte nur hinzu, dass 35-40% der Hochwasserschäden auf die Landwirtschaft entfallen.
Ministarstvo poljoprivrede, šumarstva i vodoprivrede Republike Srbije
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