Solarblume erblüht Mülldeponie
Mittwoch, 14.05.2014.
23:47
Die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark setzt auf die Kraft der Sonne und andere alternative Energieformen: Seit Mai 2014 "blüht" auf der Deponie Rautenweg eine Solaranlage in Form einer fünf Meter hohen Blume.
Bei Inbetriebnahme fächert sich die Blume auf und richtet sich nach dem Sonnenstand aus. Genützt wird der Strom insbesondere für die energiefreundliche Betankung des "48er-Tatzelwurms", ein Bummelzug, der die Deponiebesucherinnen und Deponiebesucher rund um die Deponie führt. Darüber hinaus kommt der Strom auch dem Deponiebetrieb zugute. Mit der Blume werden pro Jahr circa 3.000 Kilowattstunden Strom erzeugt.
Zwei Männer und eine Frau vor einer Solaranlage in Form eine Blume
Bezirksvorsteher der Donaustadt Norbert Scheed, Umweltstadträtin Ulli Sima und Josef Thon von der MA 48 bei Präsentation der Solarblume
Umweltstadträtin Ulli Sima: "Das entspricht mehr als dem Jahresstrombedarf für einen durchschnittlichen Wiener Haushalt."
Die Deponie, die mit ihren 60 Hektar so groß ist wie 85 Fußballfelder, wird zur Ablagerung von aufbereiteten Verbrennungsrückständen aus den modernen Müllverbrennungsanlagen verwendet. Die Deponie Rautenweg ist eine High-Tech-Anlage, in die die Stadt Wien viel Geld investiert hat, um sie ökologisch zu gestalten und auch ökonomisch zu nutzen. Seit 2009 gelangt kein unbehandelter Restmüll mehr auf die Deponie Rautenweg.
COMPRESS Beograd

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