Bikiniverbot auf Mallorca - Bis zu 200 Euro Bußgeld
Dienstag, 13.05.2014.
14:18
"Wir dulden Touristen in Badebekleidung an den Straßen entlang der Strände", zitiert die Zeitung Álvero Gijón, Stadtrat von Palma.
Aber in den anderen Straßen der Stadt seien Bikini und Badehose in Zukunft nicht mehr erlaubt. So werde in Zukunft ein Stadtrundgang in Badebekleidung als leichte Ordnungswidrigkeit geahndet. Die Strafe: 50 bis 200 Euro Bußgeld.
Das gleiche Strafmaß gelte auch für das Urinieren auf Hauswände, das Spucken auf die Straße oder das Wegwerfen von Zigarettenkippen. Noch deutlich härter trifft es Freier: Werden sie mit einer Prostituierten auf der Straße erwischt, erwarten sie 200 bis 400 Euro Strafe, so die "Welt".
Wer sofort zahlt, bekommt meist die Mindeststrafe. Wer nicht zahlt, dem droht – auch in Deutschland – ein Verfahren.
Doch noch haben Touristen Zeit, sich auf die neuen Regeln einzustellen. Nach der Verabschiedung der Verordnung im Stadtrat werde demnach erstmal eine Informationskampagne anlaufen. Auch stünde der exakte Termin, ab wann die Urlauber mit Bußgeldern rechnen müssen, noch nicht fest.
Bereits im vergangen Jahr ging die Verwaltung gegen Trinkgelage unter freiem Himmel vor. Das Verbot für den Brennpunkt am Ballermann gilt zwischen 22.00 Uhr abends und 1.00 Uhr früh. Eine ähnliche Regelung ist bereits seit 2011 an der innerstädtischen Seepromenade Paseo Marítimo in Kraft.

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora