Subventionierte Kredite für Unternehmen ab Juli, IWF dagegen
Montag, 12.05.2014.
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Die staatliche Beteiligung an der Kreditierung von Unternehmen sei eine gute Idee, glauben die meisten Experten, obwohl der IWF dagegen ist.
- Subventionen für Kredite sollten im Haushaltsausgleich im Juli dieses Jahres vorgesehen werden, sagte der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Finanen Veroljub Arsić in einem Interview für "Tanjug".
Man will durch diese Kredite vor allem exportorientierte kleine und mittlere Produktionsunternehmen unterstützen, behauptet er.
Auf die Frage, ob und wie sich das auf die Beziehungen zum Internationalenr Währungsfonds (IWF) auswirken wird, antwortete Arsić, dass der Staat die Unterstützung des Fonds benötigt, aber auch, dass solche Subventionen in Serbien notwendi sind.
- Der IWF besteht in seinen Empfehlungen auf strenge Sparmaßnahmen, aber uns droht in solchem Falle eine Rezession. Die Wirtschaftslage Serbiens ist äußerst seriös, aber die Kostensenkung sollte nicht die einzige Maßnahme sein. Wir müssen versuchen, durch eine Kombination von Sparmaßnahmen und Subventionen das Bruttoinlandsprodukt auf dem bisherigen Niveau zu behalten oder es zu erhöhen, und zugleich, notwendige Einsparungen zu machen - so Arsić.
Die Subventionierung von Zinsen ist eine vernünftige und akzeptable Idee, obwohl der IWF dagegen ist, meint der Generalsekretar des Bankverbandes Serbien Veroljub Dugalić in einem Interview für "Tanjug".
- Das wäre einzige Lösung, weil Unternehmen in Serbien ohne Subventionen für Zinsen nicht überleben könnten - sagte er.
Der IWF hat diese konkrete Maßnahme nicht kommentiert, aber es ist bekannt, dass sie prinzipiell gegen alle Subventionen und Einmischung des Staates sind.
- Sie betrachten das, als och eine Haushaltsausgabe, auf die man das Hauptgewicht legt. Sie machen sich keine Sorgen um unsere Unternehmen, im Unterschied zum Premier - unterstreicht Dugalić.
Solche Subventionen werden aussichtsreiche Unternehmen zusätzlich fördern, glaubt er.
- Diese Ermutigung für aussichtsreiche Unternehmen unterscheidet sich von der Förderung von Verlustbetrieben wie "Sartid", Serbische Bahn u.Ä. - so Dugalić.
Es ist wichtig, dass diese Kredite nicht teuer sind. Der Staat sollte den Unterschied bis zum vollen Preis decken. Der Generalsekretär des Bankverbandes Serbiens konnte nicht präzisieren, wie preiswerter diese Kredite sein sollten, weil sie noch keine konkreten Vorschlägen bekommen haben.
Vučić kündigte 1,2 Mrd. EUR subventionierte Kredite an. Es handelt sich um die günstigsten Kredite für den Privatsektor in Serbien, so Vučić.
- Der Staat wird Banken mit 60 Mio. EUR unterstützen, um Kredite zu möglichst niedrigen Zinsen zu ermöglichen. Es handelt sich um eine wichtige Injektion, vor allem für die Liquidität der Wirtschaft - sagte der Premier im Interview.
Die Zinsen für Kredite für Unternehmen beliefen sich im März 2014 auf 14,13% für Kredite in Dinar, auf 6,33% für Kredite mit Fremdwährugnsklausel und 5,30% für Devisenkredite, zeigen Angaben der Zentralbank Serbiens.
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