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"Tigar" vor einem Wendepunkt - Geschäftsleitung erwartet Erholung, Zusammenarbeit mit "Battistini"

Quelle: Tanjug Montag, 05.05.2014. 12:02
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Podeli
(FotoTigar.com)
Nach einer schwierigen Phase der Konsolidierung, belastet mit dem vererbten Schuldenberg steht der Hersteller von Gummiwaren "Tigar" vor einen Wendepunkt.

In einem Interview für die Presseagentur "Tanjug" gab der Generaldirektor Nebojša Đenadić bekannt, er hoffe auf die vollständige Erholung des Unternehmens trotz der vererbten Schulden in Höhe von 54 Mio. EUR.

- 45 Mio. EUR davon sind unsere Verpflichtungen gegenüber Banken und anderen finanziellen Institutionen und 9 Mio. EUR gegeüber Zulieferern. Wir versuchen, dieses Problem durch Verlängerung der Rückzahlungsfrist und einem Zahlungsaufschub von zwei Jahren zu lösen. Auf diese Weise können wir die Forderungen der Banken, Zulieferer und unserer Mitarbeiter erfüllen - so Đenadić.

Mitarbeiter haben die Produktion am Samstag wegen der ausgefallenen Löhne eingestellt, und inzwischen wieder aufgenommen. Beschäftigten der Schufabrik "Tigar obuća" wurde gestern der Dezemberlohn ausgezahlt. Die Auszahlung wird haute für andere Mitarbeiter des Unternehmens fortgesetzt.


- Als ich das Amt des Generaldirektors übernommen habe, hatten Mitarbeiter keine Krankenversicherung. Ihnen wurden drei letzte Löhne nicht ausgezahlt und wir haben fünf Löhne mit Hilfe des Staates, in Form eines Kredits in zwei Tranchen (300 und 200 Mio. Dinar) ausgezahlt. Wir haben Mitarbeiter inzwischen wieder versihert und zahlen Löhne aus eigenen Rücklagen aus. Die Produktion verlief in den vergangenen 14 Monaten ohne Unterbrechung, in allen Segmenten - so Đenadić.

Die beste Perspektive unter allen Einheiten des Unternehmens "Tigar" hat die Gummischuhfabrik.
- Wir haben neue Kunden angezogen und die alten wie "Battistini" zurückgewonnen. Mit dem erwähnten italienischen Unternehmen haben wir ein Protokoll über die Lieferung von 60.000 Paare Gummischuhe unterzeichnet. Die Lieferungen an diesen Kunden sollten bis 2016 auf 200.000 Paare jährlich steigen - genauso wie früher.
In der Sparte "Tehnicka guma" werden nur 30% der bestehenden Kapazitäten genutzt, vor allem wegen der Probleme mit dem Umlaufvermögen.

- Wir sind in den russischen Markt mit unseren Rohren eingestiegen. In den ersten drei Monaten haben wir Waren wie im ganzen Jahr 2013 abgesetzt - so Đenadić.
Die Sparte "Hemijski proizvodi" hat Probleme mit dem Gewerberaum. Die Produktion wird in einer gemieteten Halle organisiert. Hier gibt es keine Probleme mit dem Absatz. Man hat in kürzester Zeit Käufer in Südafrika, Bulgarien und Serbien gefunden.

Andere Abteilungen im Unternehmen wie "Tigar obezbeđenje", "Poslovni servis" und Freizone Pirot (Tigar beteiligt sich mit 75%) verzeichnen auch gute Ergebnisse und haben eine gute Perspektive.
Đenadić wurde im März 2013 zum Generaldirektor von "Tigar" ernannt, Er war früher in der Geschäftsleitung von "Trayal" aus Kruševac.
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