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IWF senkt Prognosen für Schwellen- und Entwicklungsländern in Europa - Serbien auf der Liste

Quelle: Tanjug Mittwoch, 09.04.2014. 12:41
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Podeli

Der Internationale Währungsfond (IWF) blickt pessimistischer auf die Entwicklung der Weltwirtschaft und hat die globale Wachstumsprognose gesenkt. Demnach sei die globale Wirtschaft zwar auf dem Weg der Wiedergenesung, gleichzeitig aber weiterhin einigen Risiken ausgesetzt.

Die Erholung der europäischen Schwellen- und Entwicklungsländer wird sich in diesem Jahr verlangsamen, heißt es im am Dienstag (8. April 2014) veröffentlichten Bericht. Die weitere Eskalation der ukrainischen Krise kann sich sehr negativ auf diesen Region auswirken.

"Trotz der positiven Entwicklungen in den entwickelten europäische Ländern, müssen wir unsere Genesungsprognosen für Schwellen- und Entwicklungsländer in Evropa 2014 ein wenig senken", teilte der IWF in diesem Bericht laut France Press mit.

Die Wirtschaft in diesen Ländern wird dem IWF-Bericht zufolge in diesem Jahr um 2,4 Prozent wachsen – 0,35 Prozent weniger als vorhergesagt. Für das nächse Jahr werden 2,9% erwartet.

Die Verlangsamung ist vor allem wegen des schwächeren Wirtschaftswachstum der Türkei, des größten unter europäischen Entwicklungsländern zu erwartet, teilte der Fonds mit.

Zu Schwellen- und Entwicklungsländern in Evropa gehören sieben EU-Mitglieder: Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen und Rumänien, plus zwei Länder außerhalb der EU: die Türkei und Serbien.

Zu entwickelten europäischen Ländern gehören, unter anderem, Estland, die Slowakei, Slowenien und Tschechien.

"Die Zerbrechlichkeit der Eurozone, die Verschärfung der Wirtschaftspolitiken in manchen Ländern, zunehmender Volatilität der Finanzmärkte und erhöhte geopolitische Risiken als Folge der Situation in der Ukraine stellen sehr seriöse Risiken dar", heißt es im neuesten Bericht der IWF.

Das einzige EU-Schwellenland, das in diesem Jahr in der Rezession bleiben wird, ist Kroatien, aber das Wachstum wird sich im nächsten Jahr fortsetzen.

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