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Weltbank bewilligt Serbien 240 Mio. USD - Kredit für die Verbesserung des Gesundheitsschutzes und Stärkung der Einlagenversicherung

Quelle: Tanjug Mittwoch, 26.02.2014. 16:28
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Podeli

Die Weltbank hat Serbien 40 Mio. USD für die weitere Entwicklung des Gesundheitswesens sowie 200 Mio. USD für das Projekt der Stärkung der Einlagenversicherung gewährt, teilte die Bank heute mit.

Man will dadurch die Effizienz und Qualität des Gesundheitswesens in Serbien verbessern und die finanzielle und institutionelle Kapazitäten des Fonds für Einlagenversicherung stärken.

Die Ausgaben für das Gesundheitswesen in Serbien liegen bei 10,4% des Bruttoinlandsprodukts. Es ist von größter Bedeutung, dass Serbien die Produktivität der Kosten für den Gesundheitsschutz erhöht, insbesondere in Hinsicht auf die fiskalischen Beschränkungen und die Bedürfnisse der älternden Bevölkerung, heißt es in der Mitteilung der Weltbank.

- Das zweite Projekt für das Gesundheitswesen in Serbien sollte die Finanzierung des Gesundheitsschutzes verbessern und die Effizienz der Versorgung mit Arznei- und medizinischen Hilfsmitteln erhöhen - erklärte der Leiter des Weltbank-Büros in Serbien Tony Verheijen.

Die zentralisierte Beschaffung von Medikamenten wurde als Pilotprojekt für ein Drittel der notwendigen Arzneimitteln im Gesundheitswesen implementiert. Dieses Projekt hat die Kosten um 25 Mio. EUR 2014 verringert, sagte Tony Verheijen.

Eines der wichtigsten wachsenden Probleme in Serbien sind bösartige Erkrankungen. Die neue Ausstattung, finanziert durch dieses Projekt, wird die Behandlung mit der Strahlentherapie verbessern - sagte der Leiter des Sektors für Gesundheit und Ernährung der Weltbank für Europa und Zentralasien, Timoty Johnston.

Das Projekt zur Stärkung der Einlagenversicherung ist auch wichtig für Serbien. Die Agentur für Einlagenversicherung hat ihre Reserven nach der Insolvenz von vier Banken völlig verbraucht. Erwähnte 200 Mio. USD sind für die Füllung ihrer Reserven vorgesehen. Die Agentur ersetzt Einlagen bis 50.000 EUR im Falle einer Bankinsolvenz.

Die Verringerung der Reserven im Fonds für Einlagenversicherung stellt ein großes Risiko für das serbische Finanzsystem dar. 200 Mio. USD sind deshalb zu diesen Zwecken vorgesehen.

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