"Adris", "Podravka" und "Franck" helfen "Agrokor", Geld für die Übernahme von "Mercator" zu sammeln
Freitag, 21.02.2014.
14:01
Die Frist, innerhalb deren sich der kroatische Lebensmittelkonzern "Agrokor" und die Gläubigerbanken von "Mercator" über die Umschuldung der slowenischen Handelskette eingen sollten - als Bedingung für die Realisierung des im Vorjahr abgeschlossenen Kaufvertrags - läuft am nächsten Freitag, 28. Februar ab.
"Agrokor" und Banken sollten bis Dienstag eine Einigung erzielen, meldeten slowenische Medien gestern unter Berufung auf innofizielle Quellen.
Es gebe keine definitive Eingung über den Preis, den "Agrokor" dem Inhaberkonsortium von "Mercator" (12 Unternehmen und Banken) zahlen sollte, erinnert der Rundfunk "Slovenacki radio". "Agrokor" verfügt noch immer nicht über die Summe für die Vollendung der Übernahme. Die Finanzierung sollte durch Hilfe der "Adris Group", "Podravka" und "Franck" gesichert werden, fügt der slowenische Rundfunk. Die Einigung über die Modalität der Übernahme könnte besorgniserregend für die aktuellen Zulieferern von "Mercator" sein.
Trotz positiver Nachrichten über Fortschritten bei den Verhandlungen, fielen "Mercator"-Aktien am Donnerstag an der Börse in Ljubljana.
Poslovni sistem Mercator d.d. Ljubljana
Fortenova grupa d.d.
ADRIS Grupa d.d. Rovinj
PODRAVKA d.d. Koprivnica
Franck d.d. prehrambena industrija Zagreb

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