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Serbien benötigt mindesten 1,7 Mrd. EUR ausländischer Investitionen und IWF

Quelle: eKapija/Tanjug Dienstag, 11.02.2014. 16:53
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In den ersten 11 Monaten 2013 verzeichneten die ausländischen Direktinvestitionen in Serbien einen Netto-Zustrom von 643 Mio. Euro. Serbien benötigt mindestens 1,7 Mrd. Euro in diesem Jahr sowie ein neues Arrangement mit dem Internationalen Währungsfonds, das, am wahrscheinlichsten, erst im Herbst zu erwarten ist, teilten heute Experten aus dem Magazin "Makroekeonomske analize i trendovi" (Makroökonomische Analysen und Trends) mit.

Wegen der bevorstehenden Parlamentswahlen wird man, ihrer Meinung nach, notwendige Reformen und alles "zur Seite schieben", mindesten für ein Halbjahr. Bis Juni ist deshalb kein größerer Zustrom der ausländischen Direktinvestitionen zu erwarten. Es könnte sein, dass 2014 für Investitionen, Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und Verringerung der Arbeitslosigkeit völlig verloren ist.


Serbien benötigt ausländische Direktinvestitionen im Wert zwischen 1,7 und 2 Mrd. Euro jährlich, sagte der Volkswirt Stojan Stamenković an der Präsentation des Magazins.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Staat eine Mrd. Euro Investitionen in diesem Jahr sichert. Der Verkauf der Telekom war eine der Möglichkeiten. Er erwartet auch Schwierigkeiten im Budget für 2014, weil man Einsparungen von 400 Mio. Euro angekündigt und die Haushaltseinnahmen stark überschätzt hat. Ein Haushaltsausgleich ist deshalb bald zu erwarten.

Die IWF-Mission, die am 26. Februar in Serbien erwartet wird, wird sicher auf zusätzlichen Einsparungen bestehen.

Serbien benötigt das Arrangement mit dem Internationalen Währungsfonds, aber es könnte nicht vor Julianfang, sondern erste im Herbst abgeschlossen werden.

Die IWF-Mission wird diesmal nicht über Arrangement verhandeln, sondern nur die Situation vor Ort analyisieren und neue Sparmaßnahmen empfehlen, glaubt Stamenković.

Man hat noch früher Investitionen von 3 Mrd. Euro aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt, erinnerte er. Es wäre gut, dass man sie für die Refinanzierung von Staatsanleihen denominiert in Euro nutzt.

Die erste größere Emission dieser Staatsanleihen wird 2017 fällig und dieses Jahr könnte finanziell sehr anspruchsvoll für den serbischen Staat sein, warnte er.

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