Vossloh Kiepe: Geplanter Werksbau in Serbien verschiebt sich wegen vorgezogener Neuwahlen
Mittwoch, 05.02.2014.
12:05
In Serbien finden im März vorgezogene Parlamentswahlen statt. Bis dahin müssen potenzielle Investoren offenbar warten. So auch der Wiener Hersteller für Heiz- und Klimaanlagen für leichte Schienenfahrzeuge, Vossloh Kiepe, der in der Freihandelszone der serbischen Stadt Novi Sad eine Produktion für Klimaanlagen errichten will. Eine Absichtserklärung zwischen Novi Sad und Zelvoz wurde im Oktober unterzeichnet.
"Die Budgeterstellung verzögert sich", sagt Peter Pichler, Geschäftsführer von Vossloh Kiepe, zum Wiener WirtschaftsBlatt und fügt hinzu, dass sie ohne Wahl vielleicht zügiger vorangehen würde.
1,25 Millionen Euro sollen in den Aufbau einer Fertigungslinie investiert werden, die technische Konzeption für die Klimaanlagen - Prototypen und Engineering - werde in Wien stattfinden. Serbien sei als Zielmarkt für die Modernisierung bei Straßenbahnen, S-Bahnen und Regionalzüge interessant. Langfristig sollen von dort die GUS-Märkte bedient werden. Konkrete Aufträge werden gerade akquiriert. Pichler hofft, Mitte des Jahres mit der Umsetzung beginnen zu können.
Die Vossloh Kiepe Austria mit 120 Mitarbeitern und einem Umsatz 2013 von 40 Millionen € (2012: 33 Millionen €) ist eine 100-Prozent-Tochter des Düsseldorfer Antriebsspezialisten Vossloh Kiepe GmbH.

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