Berliner Philharmoniker Lunchkonzerte
Montag, 27.01.2014.
01:52
Die Berliner Philharmoniker gehören zu den gefragtesten Orchestern weltweit. Wer sie erleben möchte, kann sich regulär ein Ticket kaufen - oder kommt zum kostenlosen Lunchkonzert ins Foyer, berichtet Deutsche Welle.
Im Oktober 2007 luden die Berliner Philharmoniker zu ihrem ersten Lunchkonzert. Seitdem spielen immer andere Orchestermitglieder, oft mit Gastmusikern aus anderen Ensembles und Orchestern. Gage bekommen sie keine. Initiiert hat diese unkonventionelle Kammermusik-Reihe die damalige Intendantin Pamela Rosenberg. Die Idee brachte sie von der Londoner Oper mit.
Nicht das typische Konzertpublikum, sondern alle Menschen aus der nahen Umgebung sollten kommen, etwa die Geschäftsleute vom nahen Potsdamer Platz. Sie sollten in der Mittagspause in die Philharmonie schlendern, etwas essen und klassische Musik genießen.
Längst sind die Lunchkonzerte auch für die Musiker ein Highlight. Dabei musste Pamela Rosenberg zunächst Überzeugungsarbeit leisten: "Manche Musiker waren skeptisch. Ich glaube, sie wollten gucken, wie sich das entwickelt."
Doch der Erfolg ließ schnell alle Zweifel verschwinden. Zwar strömten nicht die Businessleute der umliegenden Büros, dafür aber Hunderte Berliner Senioren, Schulklassen und Touristen in die Philharmonie. 1400 Menschen besuchen im Schnitt das Lunchkonzert.

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