Neue Bedingungen für Investoren - Investitionen von mindestens 3 Mio. Euro in Freizonen
Freitag, 22.11.2013.
13:50
Ein Umsatz von fast zweieinhalb Mrd. Euro, die Freizonen in Serbien 2012 gemacht haben, und Investitionen im Gesamtwert von 755 Mio. Euro zeigen, dass man diese Geschäftsform viel seriöser behandeln sollte, glaubt der Vizepräsident der Wirtschaftskamer Serbien, Zdravko Jelušić. Freizonen wurden im Vorjahr von 173 genutzt, die Anzahl der Angestellten hat 15.000 erreicht. Jelušić erinnert daran, dass Freizonen Motoren der asiatischen Wirtschaft waren und noch immer sind, heißt es auf der Webseite der Wirtschaftskammer Serbien.
20% des Warenverkehrs in der Weltentfallen auf Freizonen, sagte Gordana Hašimbegović, Sekretärin des Handelsverbandes der Wirtschaftskammer Serbien am Geschäfts- und Fachtreffen "Warum ist es gut, sich für Freizonen Serbiens zu entscheiden", einem Treffen zwischen Vertretern der Freizonen und potenziellen Investoren.
Am Treffen, veranstaltet von der Gruppe der Freizonen und Zolllager des Verbandes für Handel der Wirtschaftskammer Serbien, der Handelsabteilungen der österreichischen und Schweizer Botschaft in Belgrad und der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Serbien hatten Unternehmen, die in serbischen Freizonen bereits präsent und tätig sind, die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu präsentieren.
Die Gruppe der Freizonen wurde in der Wirtschaftskammer Serbien noch 2004 gegründet, um ein gutes Umfeld für die Intensivierung der Investitionen und Exporte sowie einen entsprechenden Rechtsrahmens für dieses Gebiet zu schaffen. Gemeinsam mit dem Finanzministerium hat diese Gruppe an der Verabschiedung eines Gesetzes über Freizonen gearbeitet, und dabei besonders auf der Gründung einer Direktion für Freizonen bestanden. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskamemr Serbien hat man eine Entwicklungsstrategie für Freizonen 2011-2016 erstellt, erinnerte Gordana Hašimbegović.
Vidak Tomić aus der Direktion für Freizonen wies auf die neue gesetzliche Verpflichtung für potenzielle Investoren in Freizonen hin: Investition im Wert von mindestens 3 Mio. Euro, bzw. von 1 Mio. Euro im ersten Jahr.
Branko Malagurski, Geschäftsführer der Freizone Zrenjanin und Vizepräsident der Gruppe der Freizonen der Wirtschaftskamer Serbien präsentierte Vertretern der Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Rechtsrahmen und Erleichterungen für Investoren in den Freizonen wie Steuer- und Zollerleichterungen sowie vereinfachte Zollprozeduren.
In Serbien gibt es 11 aktive Freizonen, in Subotica, Pirot, Novi Sad, Zrenjanin, Šabac, Kragujevac, Užice, Smederevo, Jug, Kruševac und Svilajnac.
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