Gegenmaßnahmen gegen Mazedonien, wenn es keine Lösung für den Export von Mehl bis 28. Oktober gibt
Freitag, 25.10.2013.
12:37
Serbien wird sehr aufmerksam die Ausgabe von Kontrollaufklebern für den Import von Mehl aus Serbien in Mazedonien überwachen, gab der serbische Minister für Handel Rasim Ljajić in einem Interview für "Tanjug" bekannt und kündite Gegenmaßnahmen gegen Mazedonien an, wenn man keine Lösung für dieses Problem bis Montag findet.
Ljajić sei vom mazedonischen Landwirtschaftsminister, Ljupče Dimovski, informiert worden, dass Mazedonien gestern Abend (24. Oktober 2013), um 22:00 Uhr mit der Ausgabe von Kontrollaufklebern für den Import von Mehl aus Serbien begonnen habe, heißt es im Interview für "Tanjug".
Der Prozess sollte heute fortgesetzt werden, aber Serbien werde den Export von Mehl nach Mazedonien mit großer Aufmerksamkeit überwachen, sagte Ljajić.
- Wenn man bis Montag keine Lösung für dieses Problem findet, muss Serbien mit Gegenmaßnahmen reagieren - präzisierte Ljajić.
Durch Abänderung und Ergänzung des Gesetzes über Qualität der landwirtschaftlichen Produkte, dass Kontrollaufkleber für das eingeführte Mehl ab dem 1. Oktober vorsieht, hat Mazedonien den Import aus Serbien erschwert.
Der Müller- und Bäckerverband "Žitovojvodina" gab am 22. Oktober bekannt, dass der Export von Mehl nach Mazedonien unmöglich ist, weil die Kontrollaufkleber noch nicht ausgegeben worden sind.
"Žitovojvodina" erinnert daran, dass das serbische Ministerium für Binnen- und Außenhandel noch Anfang Juli das mazedonische Landwirtschaftsministerium schriftlich gebeten hat, die Probleme beim Import von Mehl aus Serbien zu beheben und die Anwendung der neuen Vorschriften bis Erfüllung der notwendigen Bedingungen zu verschieben.
- Das Ministerium hat in diesem Brief mit entsprechenden Gegenmaßnahmen gegen Mazedonien gedroht - erinnert "Žitovojvodina".
Der Verband weist darauf hin, dass Mazedonien bis heute die Anwendung der neuen Vorschriften für den Import von Mehl nicht verschoben sowie dass Serbien keine Gegenmaßnahmen getroffen hat. Mazedonien hat noch früher - am 1. Juli - den Import von Weizen und Mehl beschränkt, indem man mazedonische Importeure verpflichtet hat, für jeden importierten Kilogramm aus Serbien, drei Kilo Mehl bzw. vier Kilo Weizen von einheimischen Produzenten zu kaufen.
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