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Italienische Unternehmer interessiert an Investitionen in erneuerbare Energien in Serbien

Quelle: Tanjug Dienstag, 15.10.2013. 16:32
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Italien sei an Zusammenarbeit mit Serbien und anderen Balkanländern im Bereich des Umweltschutzes und der erneuebaren Energien interessiert, sagte man in der Wirtschaftskammer Serbien während eines bilateralen Treffens zwischen Unternehmern aus Italien und der Region über mögliche Investitionen in diesen zwei Bereichen.

Biomasse ist das größte Potenzial Serbiens im Bereich der erneuerbaren Energien, unterstrich man an der zweitägigen internationalen Konferenz zum Thema "Umwelttechnologien und erneuerbare Energien auf dem Balkan", eröffnet vom stellvertretenden Präsidenten der serbischen Wirtschaftskammer, Raša Ristivojević.

Er machte italienische Unternehmen mit Vorteilen der Investitionen und Produktion in den Freizonen in Serbien bekannt, mit zahlreichen Erleichterungen, die sowohl die Republik, als auch die kommunalen Behörden bieten. Er erinnerte auch an zahlreiche italienische Unternehmen, die in Serbien bereits investiert haben.

Italien ist einer von drei größten Außenhandelspartner Serbiens in den vergangenen 20 Jahren. Das Land war 2013 Nr. 1, mit einem Warenverkehr im Wert von fast 3 Mrd. US-Dollar, unterstrich der Vizepräsident der Kammer.

Landwirtschaft, Holz-, Textil- und Automobilindustrie sind Sektoren mit guten Perspektiven für die Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern, sagte Ristivojević und unterstrich, dass 600 italienische Unternehmen bereits in Serbien tätig sind.

Vertreterin des italienischen Wirtschaftsministeriusm, Tiziana Vechio, wies auf die Bedeutung des Energiesektors für Italien und die ganze EU sowie auf das italienische Gesetz 84, als Rechtsrahmen für die Unterstützung der südosteuropäischen Länder hin. Im Rahmen dieses Gesetzes wurden zwei Projekte in Serbien unterstützt - in der Gewerbezone Kruševac und im Binnenhafen Novi Sad.

Das Gesetz 84 sollte die Stabilität und den Wiederaufbau von Balkanländern bis ihren EU-Beitritt unterstützen, sage Vechio, überzeugt davon, dass Serbien die Beitrittsverhandlungen mit der EU im Januar 2014 aufnehmen wird.

Sie erinnerte an große italienische Investitionen in den Energiesektor in Serbien, wie die Rekonstruktion des Kraftwerks Kolubara B, sowie an die gemeinsame Investition von EPS und "SECI energia" in Wasserkraftwerke.

Aufgrund der Richtlinie Nr. 8 der EU hat man ein gemeinsames Projekt mit Montenegro erstellt. Diesjährige Aktivitäten sind vor allem auf erneuerbare Energien orientiert.

Das Projekt, in dessen Rahmen diese internationale Konferenz in der Wirtschaftskammer Serbien veranstaltet wurde, wurde von der italienischen Regierung, aufgrund des Gesetzes 84 initiiert, um den Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen, gemeinsame Investitionen und andere Formen der Zusammenarbeit zwischen italienischen Unternehmen und Firmen aus Serbien, Mazedonien, BiH und Montenegro zu fördern.

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