Krstić und Radulović stellen neues Konjunkturpaket am 7. Oktober vor
Donnerstag, 03.10.2013.
13:37
Minister für Finanzen und Wirtschaft, Lazar Krstić und Saša Radulović, stellen am Montag, dem 7. Oktober 2013 ein neues Konjunkturpaket für Serbien vor, kündigte der stellvertretende Ministerpräsident, Aleksandar Vučić, an.
Die Bekämpfung von Steuerhinterziehung, Schattenwirtschaft, Schmuggel und allem, was im Widerstand zu Interessen der Wirtschaft steht, das ist die Hauptaufgabe des Staates in der folgenden Zeit, erklärte Vućić an der Eröffnung der internationalen Konferenz "Quantensprung".
- Niemand kann uns retten, weder Deutschland, noch Russland, noch die USA, noch der reiche Scheich, wenn wir uns nicht selbst retten wollen - sagte Vučić und fügte hinzu, dass der Staat niemandem einen Job finden muss, sondern nur Bedingungen für die Beschäftigung schaffen muss.
Der Staat soll das private Unternehmertum unterstützen und fördern, sagte Vučić und erinnerte daran, dass sich Serbien in den vergangenen Jahren nur verschuldet, und dabei die Entwicklung der Produktion völlig vernachlässigt hat. Jetzt muss man diese Schulden zurückzahlen.
- Ich frage euch, wie können wir das Haushaltsdefizit um zwei Prozente senken, wo können wir das Geld dafür finden? Von wem müssen wir das Geld nehmen? Sollten wir Steuern erhöhen, die Eisenbahn abschaffen, die MwSt erhöhen...? Das ist keine gute Lösung für uns - unterstrich Vućić und fügte hinzu, dass der Internationale Währungsfonds auf der Einführung einer Solidaritätssteuer für gut Verdienende im öffentlichen Sektor besteht, für Gehälter nicht nur ab 50.000 und 70.000, sondern auch für jene über 40.000 Dinar.
Der IWF verlangt den zusätzlichen Stellenabbau bei der öffentlichen Hand, behauptet er. Der Staat muss etwas tun und Einsparungen machen.
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