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15.000 Arbeiter bauen Autos in Serbien

Quelle: RTS Montag, 16.09.2013. 15:52
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Podeli

(FotoMapei)

Die Automobilindustrie in Serbien, die fünfzehn tausend Arbeiter in Serbien beschäfigt und einen Jahresumsatz von fast zwei Mrd. Euro macht, wird zu einer immer wichtigeren Quelle der Haushaltsausgaben. Der größte Teil des Betrags - 1,6 Mrd. Euro - entfällt auf "Fiat".

"Bosch", "Yura", "Magneti Marelli", "Johnson Control" und "Tigar", die Subventionen für neue Arbeitsplätze erhielten, werden im Wert von 400 Mio. Euro ausführen, berichtet der Fernsehsender RTS.

Ihnen wird bald "Mercedes" anschließen, der eine strategische Partnerschaft mit dem in Belgrad ansässigen Bushersteller "Ikarbus" eingehen wird. "Mercedes" ist nicht unbekannt in unserem Land. Die Automobilfabrik in Priboj FAP war in den 80er Jahren das einzige Werk außerhalb der Bundesrepublik, in dem die ersten lizenzierten Lkws in Europa gebaut wurden. Motoren wurden damals in Bosnien und Herzegowina und die ganze Fahrzeuge in Serbien gebaut.

Fast drei Jahrzehte später, dank den enormen Bemühungen der serbischen Regierung, ist "Mercedes" erneut bereit für die gemeinsame Produktion von Bussen der neuesten Generation in Serbien. Der Belgrader Verkehrsbetrieb GSP benötigt solche Busse, und muss sie momentan aus Polen einführen. Das würde "Ikarbus" Lieferaufträge mindestens für die nächsten fünf Jahre sichern. Der Überschüss könnte durch den Vertriebsnetz von "Mercedes" ausgeführt werden.

Die größte Investition, an der sich die Regierung Serbiens beteiligt hat, ist das Automobilwerk in Kragujevac, wo in diesem Jahr ca. 10.000 Fiat 500 L gebaut werden sollten. "Fiat" kam nach Kragujevac vor allem wegen der Tradition, aber auch wegen der günstigen Investitionsbedingungen.

- Das einzige, was uns hier stört, ist die unfertige Infrastruktur um Kragujevac. Man hat weder die versprochene Autobahn, noch die Ortsumgehung vollendet, weshalb wir die ganze Fabrik durch nur eine Tür versorgen müssen - betont der Generaldirektor von "Fiat automobili Srbija" (FAS), Antonio Cesare Ferrara. Die Nachfrage nach Fiat 500L sei, laut seiner Worten, ausgezeichnet, insbesondere am US-Markt.

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