Goldpreis unter Druck
Dienstag, 10.09.2013.
15:19
Der Goldpreis erlitt Ende der letzten Woche deutliche Verluste. Besser als erwartet ausgefallene US-Wirtschaftsdaten setzten den Preis für eine Unze des gelben Metalls unter Druck. Das ließ auch den US-Dollar-Index deutlich steigen, was ebenfalls Druck auf die Edelmetallmärkte ausübte. Der Spotpreis lag zu Handelsschluss bei 1.371,25 USD. Das ist ein Rückgang von 20,90 USD.
Viele Marktbeobachter rechnen damit, dass dieser zu einer Entscheidung der US-Notenbank darüber führen wird, ob und wann diese beginnen wird, den Märkten und der US-Wirtschaft nach und nach den Geldhahn zuzudrehen. Die Prognosen liegen für die Schaffung neuer Stellen außerhalb der Landwirtschaft für August bei 175.000. Zudem wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote unverändert bei 7,4% liegt. Der Arbeitsmarktbericht wird 8:30 Uhr US-Ostküstenzeit veröffentlicht. Direkt danach dürfte an den Märkten aktiver Handel zu beobachten sein.
Die Märkte sind zwar immer noch besorgt angesichts der Möglichkeit eines Militärschlags der USA gegen Syrien, doch stehen zunächst offenbar die aktuellen Wirtschaftsdaten im Vordergrund. Der US-Kongress scheint die Angriffspläne von Präsident Obama zu großen Teilen zu billigen. Es ist aber unwahrscheinlich, dass es noch diese Woche zu einem Militärschlag kommt, da die Diskussionen im Abgeordnetenhaus und die Abstimmung über einen Beschluss erst kommende Woche abgeschlossen werden dürften.

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