EBRD will Kohlekraftwerk "Kolubara B" nicht finanzieren
Sonntag, 08.09.2013.
18:35
Das Zentrum für Ökologie und nachhaltige Entwicklung (CEKOR) gab am Samstag (7. September 2013) bekant, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sei nicht mehr an der Finanzierung des Kohlekraftwerks "Kolubara B" interessiert.
- Die EBRD hat heute bestätigt, sie sei nicht an der Finanzierung des Kohlekraftwerks "Kolubara B" mit einer Leistung von 750 MW interessiert. Das Kraftwerk sollte in der Nähe der Siedlung Kalenić, am Rand des Tagebaus "Tamnava Zapad" im Rahmen des Bergbaugebiets Kolubara gebaut werden. Das Ministerium für Energiewirtschaft und Umweltschutz der Republik Serbien und die Stromgesellschaft "Elektroprivreda Srbije" (EPS) werben gemeinsam um dieses Projekt. Als möglicher strategischer Partner in diesem Projekt wurde das italienischen Energieunternehmen "Edison" erwähnt - heißt es in der Mitteilung.
Die EBRD beschäftige sich nicht mehr mit diesem Projekt, weil man in den vergangenen zwölf Monaten keine Fortschritte in der Entwicklung im Rahmen eines Projektziklus der EBRD gemacht habe, heißt es in der Mitteilung. Die Kunden, EPS und "Edison" müssen beweisen, dass ihr Projekt im Einklang mit der Energiestrategie der EBRD und ihren viel strengeren Normen ist, "was die Beteiligung der EBRD am Projekt erschweren wird".
Ogranak EPS Termoelektrane Nikola Tesla- TENT d.o.o. Obrenovac
EBRD Evropska banka za obnovu i razvoj Beograd
EPS Rudarski basen Kolubara Lazarevac
Elektroprivreda Srbije ad Beograd
Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
Vlada Republike Srbije

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