INA Nummer eins in der Region, NIS in Serbien - "Coface" veröffentlicht Rangliste der erfolgreichsten Unternehmen in der Region Adria
Mittwoch, 28.08.2013.
16:37

Mit einem Umsatz von 3,59 Mrd. Euro ist das kroatische Mineralölunternehmen "INA" das erfolgreichste Unternehmen in der Region Adria und an der Spitze der Rangliste "Coface Adriatic/Balkan Top 50" für 2012.
Zum zweiten Mal hintereinander veröffentlicht "Coface" eine einheitliche Rangliste der Unternehmen aus sechs Ländern der erwähnten Region (Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Slowenien) aufgrund ihrer Jahresumsätze.
INA ist gelungen, auf dem Spitzenplatz der Liste zu bleiben, trotz einem leichten Umsatzrückgang (-2%) im Vergleich zu 2011. Slowenisches Unternehmen "Petrol" (3,26 Mrd. Euro, +14%) belegt den zweiten und das serbische Mineralölunternehmen "Naftna industrija Srbije" NIS (1,99 Mrd. Euro, +21%) den dritten Platz. Das bedeutet, dass es keine Veränderungen an der Spitze der Rangliste im Vergleich zu 2011 gibt.
Auf dem vierten Platz ist die slowenische Stromgesellschaft "Holding Slovenske elektrarne" GmbH (mit einem Umsatz von 1,96 Mrd. Euro, +43%), die im Vergleich zu 2011 drei Plätze nach oben geklettert ist. Ihr folgt der kroatische Einzelhändler "Konsum" auf dem Platz 5 (1,78 Mrd. Euro, +1%).
Der Gesamtumsatz der größten Unternehmen in der Region Adria stieg um 5,6% bzw. auf ca. 41 Mrd. Euro, aber der Nettogewinn ist zugleich um 1,2% gefallen. Top 50 Unternehmen beschäftigten fast 151.000 Arbeiter (um 3% weniger als 2011). Die Entwicklung zeigt, dass obwohl es sich um Länder auf unterschiedlichen Ebenen bezüglich des Riskos handelt, die ganze Region ein hartes Geschäftsjahr hinter sich hat.
Die meisten Großunternehmen in der Region hat Sitz in Kroatien
Sechszehn von 50 erfolgreichsten Unternehmen in der Region sind in Kroatien ansässig, aber dieses Land ist auf dem zweiten Platz, wenn es um den Gesamtumsatz geht. Fünfzehn slowenische Unternehmen unter den 50 besten in der Region haben die größten Umsätze. Dreizehn Unternehmen davon haben Firmensitz in Serbien, 4 in Mazedonien und wei aus Bosnien und Herzegowina. Montenegro wird auch bei der Erstellung der Ranglste berücksichtigt, aber es gibt kein einziges Unternehmen aus diesem Land im diesjährigen TOP 50.
Das größte Unternehmen aus Mazedonien belegt den 20, und das größte aus Bosnien und Herzegowina den 32. Platz.
Umsatz, Gewinn und Beschäftigung
Die größten Jahresumsätze haben slowenische Unternehmen aus dem Top 50 (15,5 Mrd. Euro, +9,5%) angemeldet. Ihnen folgen Kroatien (14,1 Mrd. Euro, +1,5 %) und Serbien (8,6 Mrd. Euro, +6,8 %).
Die Entwicklung der Nettogewinn ist etwa schlechter für 50 erfolgreichste Unternehmen in der Region: die Gewinne sind um 1,2% bzw. auf 1,9 Mrd. Euro gefallen. 18 von 50 rangierten Unternehmen haben Nettoverluste 2012 verbucht.
Wenn es um die Beschäftigung geht, sind die führenden Unternehmen in der Region von den Folgen der schweren Krise nicht verschont geblieben. 50 führende Unternehmen beschäftigen fast 151.000 Mitarbeiter - fast 3% der Arbeitskräfte in der Region. Der größte Teil - 44% - entfällt auf kroatische Firmen. Die Anzahl der Beschäftigten ist um 3% niedriger im Vergleich zu 2011. Dreißig von 50 besten Unternehmen haben Mitarbeiter 2012 entlassen. Der größte Teil (-5%) wurde in Serbien entlassen. Die Arbeitslosenquote in der ganzen Region haben ein besorgniserregendes Niveu erreicht.
Erdöl- und Erdgassektor an der Spitze
Der Erdöl- und Erdgassektor verzeichnete 2012 die größten Umsätze in der Region. Ihm folgen die Energiewirtschaft und der Einzelhandel. 2012 war sehr erfolgreich für die Stromgesellschaften (+17%), die Metall- und Automobilindustrie verzeichneten zugleich einen starken Umsatzrückgang (-8% für beide Sektoren). Die Rangliste illustriert das: unter den 10 besten befinden sich Stromgesellschaften und Mineralölunternehmen und nur zwei Einzelhandelsketten und ein Pharmaunternehmen.
Die Region Adria besteht aus sehr unterschiedlichen Ländern, von Slowenien im Norden mit einer sehr guten Risikobewertung (A2) bis Bosnien und Herzegowina im Süden, die mit (D) benotet ist. Unabhängig davon hat die ganze Region ein sehr hartes Geschäftsjahr hinter sich. Die meisten Länder sind in Rezession, BIP-Wachstumsraten liegen zwischen -0,2% in Bosnien und Herzegowina und -2,2% in Slowenien. Montenegro hat ein leichtess BIP-Wachstum um 0,6% angemeldet.
Das größte Problem der Region ist eine enorme Arbeitslosigkeitsquote und Zahlungsunfähigkeit, und die Aussichten für die 2013 sind nicht allzu vielversprechend.
Coface Srbija d.o.o. Beograd
NIS a.d. Novi Sad
INA d.d. Zagreb
HSE d.o.o. Ljubljana
Konzum Zagreb

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