NIS will auch nach Erdöl in der Adria suchen
Montag, 12.08.2013.
00:22

24 Unternehmen seien an der Erdöl- und Erdgasforschung im Adriatischen Meer interessiert, berichtet "Slobodna Dalmacija" aus Split.
Darunter gibt es einige internationale Unternehmen sowie "NIS GazpromNeft" aus Serbien, "Hellenic" aus Griecheland und INA aus Kroatien, entdeckte die Beraterin des montenegrinischen Wirtschaftsministeriums, Draženka Bećirović, dieser Zeitung.
Die definitive Entscheidung sollte im Februar 2014 bekannt gegeben werden, sagte sie. Unter 24 Interessenten sind auch "Statiol Asa" aus Norwegen, "Exxon Mobile" aus den USA, "Nippon Exploration" aus Japan sowie ENI und "Edison" aus Italien.
Eine Mitteilung des montenegrinischen Wirtschaftsministeriums über den ausgeschriebenen Auftrag für die Erdöl- und Erdgasforschung im Adriatischen Meer sorgte für Aufregung in der kroatischen Öffentlichkeit, vor allem, wegen der ungeklärten Fragen in der Bucht Boka Kotorska, schreibt die Tageszeitung aus Split.
Es ist fraglich, wer, wo und wie nach Erdöl und Erdgas suchen wird, wenn die Seegrenze zwischen diesen zwei Ländern nicht definiert ist, seit einem Abkommen, das man 2003 mit dem damaligen kroatischen Außenminister Tonino Picula unterzeichnete.

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