Serbien bekommt 212 Kleinwasserkraftwerke - Standorte verteilt
Mittwoch, 24.07.2013.
15:04
Durch Unterzeichnung eines Verständnismemorandums mit Vertretern von 15 Gemeinden und Investoren vollendete das Ministerium für Energiewirtschaft die Verteilung von 212 Standorten für den Bau von Kleinwasserkraftwerken in Serbien.
Wenn alle geplanten Kleinwasserkraftwerke wirklich gebaut werden, bedeutet das ca. 1.000 neue Arbeitsplätze sowie zusätzliche Produktionskapazitäten von 80 MW in den nächsten drei Jahren für Serbien. Die Anlagen sollten jählich 300 GWh Strom erzeugen - gab der Assistent der Energieministerin, Dejan Trifunovic, bekannt.
Nach der Unterzeichnung des Memorandums im Abgeordnetenklub des serbischen Parlaments erklärte er, dass sich 173 Investoren um den Bau von Kleinwasserkraftwerken seit der Ausschreibung am 19. Februar 2013 beworben hätten sowie dass das Ministerium bis 5. April mehr als 1.460 Anmeldungen erhalten habe.
- Von insgesamt 317 gebotenen Standorten wurden 212 vergeben, für 62 Standorte gab es keine Interessenten und wir konnten Projekte für 60 Standorte nicht akzeptieren - erklärte Trifunovic.
90 Investoen, davon 26 ausländische bekamen Baugrundstücke in 17 Gemeinden.
- Erneuerbare Energien stellen eine der besten Investitionsmöglichkeiten in Serbien. Das Ministerium hat bereits verschiedene Fördermaßnahmen beschlossen, gut balanciert. Dank einer guten Analyse sollte hier nicht zum Stocken wie in Bulgarien oder Rumänien kommen - behauptet Trifunovic.
Er glaubt, dass mindestens 50 Investoren schon im ersten Monat eine Energiegenehmigung beantragen wird, obwohl das Memorandum eine Frist von sechs Monaten vorsieht.
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