700 statt 2.500 Beschäftigte bei "Inter-kop" - Staat schuldet dem Bauunternehmen aus Sabac 15 Mio. Euro
Mittwoch, 03.07.2013.
16:42
Der Staat schuldet dem Bauunternehmen "Inter-kop" 15 Mio. Euro. Im August 2013, bevor das Firmenkonto gesperrt wurde, beliefen sich diese Verpflichtungen auf 25 Mio. Euro. Die Anzahl der Beschäftigten ist seitdem von 2.500 auf 700 gefallen.
Eine der Folgen der internationalen Wirtschaftskrise war die Reduzierung der Investitionen in die Infrastruktur des Landes. Das hat die Fähigkeit des Unternehmens, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Die Zinsen für manche Kredite beliefen sich sogar auf 25% jährlich. Das Unternehmen hat während des letzten Booms eine Umschuldung auf eine Laufzeit von 1 Jahren zum jährlichen Zins von 4% und einem Rückzahlungsaufschub vereinbart.
- Innerhalb von zwei Jahren blieben nur zwei einheimische Banken in diesem Geschäft. Ausländische haben sich wegen der Krise aus der serbischen Bauwirtschaft zurückgezogen - unterstreich der Unternehmensbesitzer Rade Nikolic.
Für Bauaufträge, wie jene auf dem Verkehrskorridor 10, können wir keine Bankgarantien bekommen, sagt er.
- Es ist die höchste Zeit, meiner Meinung nach, eine Entwicklungsbank zur gründen, die die ganze Bankwirtschaft unterstützen würde. Wir würden uns in solchem Falle erholen und die Aufträge im Wert von zwei bis drei Mrd., die auf uns warten, realisieren könnten - meint Nikolic.
Inter-kop Mišar, Šabac

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