Serbien und Ungarn einigten sich auf vier Bereiche der Zusammenarbeit im Rahmen des IPA-Programms
Mittwoch, 03.07.2013.
11:54
Vertreter der Provinz Wojwodina und der ungarischen Komitaten, Bács-Kiskun und Csongrád, einigten sich am 2. Juli über Bereiche der künftigen Zusammenarbeit im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe der EU im Wert von 50 Mio. Euro.
Der stellvetretende Ministerpräsident der Wojwodina, Milivoj Vrebalov, gab bekannt, dass Projekte, die diese drei Regionen übereinstimmen, erstellen und umsetzen sollten, die Qualität des Lebens auf beiden Seiten der Grenze verbessern sollten, teilte das Presseamt der Provinzregierung mit.
- Uns stehen ungefähr 50 Mio. Euro zur Verfügung, die wir in hochwertige und nachhaltige Projekte und Programm investieren möchten - sagte Vrebalov und fügte hinzu, dass sich die von drei Regionen gebildete Arbeitsgruppe über vier von insgesamt 11 von der EU empfohlenen Bereichen der Zusammenarbeit geeinigt hat..
Das Hauptgewicht sollte auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelstandsunternehmen, Unternehmen, die in Sektoren wie Landwirtschaft, Fischfang und Aquakultur tätig sind, auf Wirtschaftssektoren mit einer niedrigen CO2-Emission u.Ä. gelegt werden.
An den nächsten Treffen sollten konkrete Projekte besprochen werden, sagte Vrebalov.
Vertreter des Parlaments und der Regierung der Wojwodina sowie der Komitaten Bács-Kiskun und Csongrád erörterten eine Reihe konkreter Vorschläge und Ideen wie z.B. die Rekontruktion des bestehenden Kanalnetzes und Erdämmen für einen effizienteren Hochwasserschutz, Bau von Hagelschutzanlagen, erneuerbare Energien, Tourismus an der Theiß und Donau und viele andere.

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