Serbien kündigt Vertrag mit "Alpine"
Montag, 01.07.2013.
01:11
Serbien kündigt den Vertrag mit dem insolventen Salzburger Baukonzern Alpine Bau, beauftragt mit dem Bau der östlichen Teilstrecke des Verkehrskorridors 10, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Novosti". "Koridori Srbije" erhielten einen öffentlichen Brief von "Alpine", der den serbischen Auftraggeber über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens informiert hat. Das Unternehmen steht vor der Zerschlagung, die Verhandlungen für eine Auffanggesellschaft sind gescheitert. Stattdessen sind Masseverwalter Stephan Riel bei den Gesprächen unter anderem mit der österreichischen Bauwirtschaft regionale Lösungen "mit der Übernahme möglichst vieler Baustellen und ArbeitnehmerInnen" angeboten worden. Riel wird am Montag die Alpine-Schließung beantragen, erfährt "Novosti".
Alle Bedingungen für die einseitige Kündigung des Vertrags zwischen Alpine und "Koridori Srbije" sind erfüllt. Das wurde von der Aufsicht, Unternehmen "Eptisa" empfohlen. Der Kündigung sollten noch Rechstanwalte, die Welt- und Europäische Invesittionsbank sowie die Regierung Serbiens zugestimmt werden.
Koridori Srbije d.o.o. Beograd
EIB
Vlada Republike Srbije
Svetska Banka-WB Beograd
ALPINE Bau GmbH Wals bei Salzburg

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