Serbin wird Traktoren und Mähdrescher mit Weißrussland bauen - Interesse am Stahlwerk in Smederevo
Donnerstag, 16.05.2013.
17:13
Die Staats- und Wirtschaftsdelegationen Weißrusslands und Serbiens trafen sich heute in Belgrad, um die Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Gründung gemeinsamer Unternehmen und das Schicksal des Stahlwerks in Smederevo zu besprechen, teilte man an einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit.
- Wir haben das Stahlwerk in Smederevo besprochen - gab der erste Vizepremier Aleksandar Vucic an der Pressekonferenz und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass wir dieses große Problem für die Republik Seriben in kürzester Zeit lösen werden.
Vucic wollte keine Details des Gesprächs enthüllen, und die Journalisten konnten wegen der Verpflichtungen der weißrussischen Delegation keine Fragen stellen.
Man habe, laut Worten von Vucic, die Zusammenarbeit zwischen der weißrussischen Firma "Amkador" und "Prva petoletka" besprochen. Die serbische Seite erwartet "ein definitives Angebot in der nächsten Zeit, was ein großer Teil des Problems lösen würde.
- Das gleiche gilt für "14. oktobar" - sagte Vucic und fügte hinzu: "Wir erwarten die beschleunigte Zusammenarbeit zwischen MAZ aus Weißrussland und von FAP.
Der Leiter der weißrussischen Delegation, Premier Pjotr Prokopovic, gab bekannt, dass der Besuch in Belgrad die Fortsetzung der Verhandlungen während des Besuchs des serbischen Staatspräsidenten Tomislav Nikolic darstellt. Es handelt sich um den "Anfang der Projekte", die man damals besprach.
- Wir haben uns über die Gründung von zwei gemeinsamen Holdinggesellschaften im Bereich des Maschinenbaus sowie über die Realisierung zahlreicher Projekte in Weißrussland und Serbien geeinigt. Das wird neue Arbeitsplätze in beiden Ländern schaffen - so Prokopovic.
Der Warenverkehr zwischen zwei Ländern war 2012 sehr gering, sein Wert erreichte kaum 150 Mio. US-Dollar. Viel bessere Ergebnisse sind aber, laut Worten von Prokopovic, in der nächsten Zukunft zu erwarten, was die Informationen über einen um 40% höheren Warenverkehr in den ersten drei Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahr beweisen.
- Wir haben gute Perspektiven, vor allem in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die Gründung gemeinsamer Unternehmen in beiden Ländern stellt eine aussichtsreiche Lösung dar - sagte der Leiter der weißrussischen Staats- und Wirtschaftsdelegation.i
Vucic gab bekannt, dass man sich über die Zusammenarbeit im Bereich des Maschinenbaus sowie der Herstellung von Traktoren, Mähdreschern und nderen Landmaschinen geeinigt hat. Weißrussische Unternehmen decken 15% des internationalen Marktes in diesem Sektor.
Pjotr Prokopovic wies darauf hin, dass Weißrussland "Serbien als Möglichkeit für die Anwesenheit auf dem ganzen Balkan und als einen leichteren Zugang zu den EU betrachtet."
- Wir werden hiesigen Unternehmen und Geschäftsleuten einen leichteren Zugang zum euroasiatischen Raum ermöglichen - sagte der weißrussische Regierungschef.
Man besprach auch die Möglichkeit, dass serbische Arbeiter Arbeitsgenehmigungen für Weißrussland bekommen, um immer mehr Menschen an Bauprojekten in Weißrussland zu engagieren.
Serbische Unternehmen und Arbeitskräfte würde gern an solchen Projekten teilnehmen, direkt und nicht durch Vermittlung der Unternehmen aus Drittländern, erklärte Vucic.
Železara Smederevo d.o.o.
Vlada Republike Srbije
Prva Petoletka a.d. Trstenik
FAP Korporacija a.d. Priboj

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