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Regierung und 17 Gemeinden in Serbien unterzeichneten Abkommen über Zusammenarbeit an der Erteilung der Baugenehmigungen für 317 Kleinwasserkraftwerke

Quelle: Beta Mittwoch, 15.05.2013. 16:27
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Podeli

Das Energieministerium Serbiens und Vertreter von 17 Gemeinden unterzeichneten heute Abkommen über Zusammenarbeit an der Erteilung der Genehmigungen und Zustimmungen für Kleinwasserkraftwerke auf 317 Standorten.

Innerhalb von zwei-zweieinhalb Jahren sollte Serbien über Kleinwasserkraftwerke mit der Gesamtleistung von 100 MW verfügen, die jährlich 400 GWh Strom erzeugen werden, sagte die serbische Energieministerin, Zorana Mihajlovic, nach der Unterzeichnung des Abkommens in der Regierung Serbiens.

Durch Realisierung dieser Projekte sollten 1.000 Menschen direkt und noch mehrere zehn tausend Arbeiter durch Wiederbelebung der einheimischen Industrie und Bauwirtschaft beschäftigt werden, sagte sie.

Vor der Ausschreibung der Bauaufträge hat man jahrelang über den Bau von Kleinwasserkraftwerken in Serbien und Einspeisevergütung gesprochen, aber man hat nichts dfür getan.

- Dass Investoren klare und präzise Kriterien bevorzugen, beweist die Tatsache, dass wir mehr als 1.400 Angebote für 317 Standorte erhalten haben - sagte sie.

Bis Mitte Juni sollte eine Liste der Investoren mit Baugenehmigungen aufgestellt werden, sagte Mihajlovic und fügte hinzu, dass man demnächst Verträge mit gewählten Auftragnehmern unterzeichnen wird.

Die meisten Investoren meldeten sich der Gemeinde Tutin - 133 für 5 Standorte, so Mihajlovic.

Durch Umsetzung solcher Projekte will man Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung verschiedener Regionen in Serbien verringern. Neun von 17 Gemeinden mit Standorten geeignet für den Bau von Kleinwasserkraftwerken sind unentwickelt, sagte die Ministerin.

- 300 von insgesamt 500 Mio. Euro, die man, Einschätzungen zufolge, für den Bau von Wasserkraftwerken auf allen 317 Standorten benötigt, sollten in den unentwickelten Gemeindne investiert werden - so Mihajlovic.

Der Bürgermeister von Tutin, Semsudin Kucevic, glaubt, dass es um einen erfolgreichen ersten Schritt in der Entwicklung der ungenügend entwickelten Gegenden geht.

- Es handelt sich um einen wagemutigen Versuch, mindestens ein Gebiet auf eine systematische Weise zu regeln - sagte Kucevic und fügte hinzu, dass die Gemeinde Tutin auch Standorte für den Bau von Windkraftanlagen mit einer Leistung von 80 MW sowie von Solarparks bieten will.

Bewerbungen um die Erteilung von Baugenehmigungen für 317 Klenwasserkraftweke in 17 Gemeindne in Serbien konnten bis 5. April dieses Jahres eingereicht werden. Das Energieministerium glaubt, dass die ersten Wasserkraftwerken 2015 und 2016 an das Stromnetz angeschlossen werden.

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