Mangel an Mais in Serbien, Pläne zum Import - Magere Ernte führt zu Verlusten von 300 Mio. US-Dollar
Montag, 13.05.2013.
14:37
Geringere Ernteergebnisse in diesem Jahr werden zu einem Exportrückgang von sogar 70% bzw. von 300 Mio. US-Dollar führen. Die ersten Kontingente können erst in den letzten zwei Monaten dieses Jahres an Ausländer verkauft werden. Wir werden Mais einführen, um die Nachfrage am einheimischen Markt zu decken.
- Die Versorgung des Marktes mit Mais ist momentan völlig gestört. Alle Vorräte sind verbraucht, weshalb der Import unausweichlich ist. Viehfutter muss bis Herbst bzw. bis neue Ernte aus Weize statt aus Mais erzeugt werden. Das Problem wird insbesondere im Juni in den Vordergrund treten, wenn die neue Weizenernte startet. Zentralserbien wird sicher Weizen als Ersatz für Mais im Viehfutter nutzen - sagte Zarko Galetin, Direktor der Produktbörse in einem Interview für "Blic".
Weizen lässt sich aber nicht für die Ernährung aller Tiere verwenden, sonder nur bei Geflügel und Schweine, unterstreicht Milan Prostran, Berater für Landwirtschaft bei der Wirtschaftskammer Serbiens, im Interview für "Blic". Er hofft auch, dass man diese Lösung nicht anwenden muss.
- Mais wird in diesem Jahr sicher nicht unser Exportartikel Nr. 1 sein, weil wir nur in diesem Jahr geernteten Mais ausführen dürfen - sagte Prostran.

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