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Italienische Investitionen in Jagodina erreichen 100 Mio. Euro - 1.200 neue Arbeitsplätze bis Mai 2014

Quelle: Tanjug Sonntag, 12.05.2013. 23:36
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Podeli

(Jagodina)

Fünf italienische Investitionen in Jagodina in verschiedenen Sektoren, die bereits den Wert von 100 Mio. Euro überstiegen, werden bis Mai 2014 neue 1.200 Arbeitsplätze in dieser Stadt schaffen, gab heute der Bürgermeister von Jagodina, Dragan Markovic-Palma in einem Interview für "Tanjug" bekannt.

Italiener bauen die Strecke Gilje-Paracin, sie erzeugen Verpackungen für Autoteilen in Svilajnac und wenn man das Automobilwerk von "Fiat" in der 45 km entfernten Stadt Kragujevac, berücksichtigt, kann man von einer wahren "Invasion" von Italienern in diesem Teil Serbiens sprechen.

Den ersten Schritt machte im März der Hersteller von Kfz-Planen "Andrea Confezioni", der zunächst 150 Mitarbeiter beschäftigte und an einer Jobmesse vor kurzem 300 freie Stellen ausgeschrieben hat. Alle 520 Arbeiter sollten hier bis September beschäftigt werden.

Ein Vertrag über den Bau einer Produktionsstätte für Autositze hat das Unternehmen "Aunde" aus Italien unterzeichnet, das hier 50 Arbeiter beschäftigen sollte. Der Hersteller von Polypropylen-Folien, Klebebändern, Karton und Pappe, der hier von 200-300 Arbeiter beschäftigen sollte, unterschrieb bisher einen Vorvertrag über den Bau einer Fabrik.

Alle Fabriken befinden sich in der städtischen Gewerbezone, 400 m entfernt von der internationalen Autobahn und der Eisenbahnstrecke Belgrad-Nis (Verkehrskorridor 10).

"Monte Veronese" hat eine Einigung über den Bau einer Käsefabrik erzielt. Am Freitag (10. Mai 2013) kam Enzo Carino, Vertreter des Italienischen Mineralölunternehmens aus Mailand, zu Besuch, und zeigte Interesse für die Lagerkapazitäten von "Lukoil" in Jagodina.

- 100 Landwirte aus Jagodina, Cuprija, Knic, Rekovac und der Wojwodina fahren zu einem Besuch in Verona vom 14. bis 16. Mai. Wir glauben nach diesem Besuch noch einige Investoren aus Italien nach Jagodina anzuziehen - sagt der Bürgermeister.

Der erste ausländische Investor in Jagodina war das Unternehmen "Porr Werner und Weber" aus Wien, das hier im Oktober 2010 ein Regional-Recyclingzentrum für Siedlungsabfälle und eine Deponie in dieser Stadt gebaut hat.

Der russische Investor "North karton" beginnt am 1. Juni mit dem Bau einer der modernsten Fabirken in Europa, die 250 Arbeiter beschäftigen sollte.

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