IWF-Mission kommt nach Belgrad - Verhandlungen vom 8. bis 21. Mai
Montag, 06.05.2013.
16:13
Eine Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) kommt am Dienstag (7. Mai 2013) nach Serbien, um über die aktuelle Wirtschaftssituation und Entwicklungen mit Vertretern der Regierung Serbiens und der Zentralbank zu verhandeln.
Die IWF-Mission sollte zwei Wochen in Serbien aufhalten, bzw. zwischen dem 8. und 21. Mai, erfährt die Presseagentur "Beta" im Belgrader IWF-Büro.
Man hat noch früher angekündigt, dass die IWF-Mission mit serbischen Vertretern die makroökonomischen Entwicklungen und die Realisierung des Haushaltsplans besprechen und im Falle einer positiven Bewertung, ein neues Arrangements erörtern wird.
Der serbische Finanz- und Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic bestätigte inzwischen, dass die Haushaltseinnahmen in den ersten vier Monaten 2013 geringer als geplant sind. Das gilt vor allem für die Einnahmen aufgrund der Mehrwert- und Verbrauchssteuer, als Folge eines starken Umsatzrückgangs im Handel und des Zigarettenschmuggels.
Die Regierung wird vor dem Haushaltsausgleich eine Reduzierung der Haushaltsausgaben um 30 Mrd. Dinar bis Ende des Jahres beschlossen. Der IWF wurde bereits darüber informiert.
Der IWF prüft die Zahlen auf dem technischen Niveau, um sich von der Nachhaltigkeit des Haushaltsplans Serbiens sowie von der Effizienz der Maßnahmen für die Konsolidierung des Haushalts zu überzeugen, erklärte noch früher die Zentralbankpräsidentin Jorgovanka Tabakovic. Man wird prüfen, ob diese Maßnahmen für ein Haushatsdefizit unter dem vorgesehenen Limit sowie für eine fiskalische Projektion für die folgenden drei Jahren ausreichen.
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