Pleite bei "Agrobanka" und Entwicklungsbank der Wojwodina kostete Staat fast 600 Mio. Euro
Montag, 06.05.2013.
16:32
600 Mio. Euro haben die Pleiten bei den Banken "Nova Agrobanka" und Entwicklungsbank der Wojwodina (RBV) gekostet, gab Branko Popovic, Berater des serbischen Finanzministers in einem Interview für den Fernsehsender RTS bekannt.
Aufgrund der Beispiele der "Agrobanka" und RBV wurden zwei Richtlinien definiert - das Prinzip der nachhaltigen Lösung sowie das Prinzip der minimalen Kosten für Steuerzähler - die man in ähnlichen Fällen in der Zukunft anwenden sollte.
"Agrobanka" war nicht im Staatseigentum im Moment der Insolvenz. Das war, seiner Meinung nach, die Folge der mangelhaften Pflege des Staates.
- Sie sind in das Staatseigentum überführt worden, vor allem, weil sie vom Staat nicht entsprechend behandelt worden waren. Das hat zur Agonie und hochen Kosten für Steuerzähler geführt - unterstrich Popovic.
Die Lösungen für die "Agrobanka" und RBV waren keine politischen Entscheidungen, sondern das Ergebnis der gründlichen "Bankmathematik und -analyse".
Die Anzahl der Geschäftsbanken in Serbien übersteigt die Kraft seiner Wirtschaft. Die Reduzierung dieser Anzahl ist, seiner Meinung nach, bis Ende dieses, oder Anfang des nächsten Jahres zu erwarten.
Popovic kündigte mindestens eine Kapitalerhöhung bei der Bank "Postanska stedionica", die "Nova Agrobanka" und Entwicklungsbank der Wojwodina erfolgreich integriert hat.
Ministarstvo finansija Republike Srbije
Agrobanka a.d. Beograd
Nova Agrobanka a.d. Beograd
Razvojna banka Vojvodine a.d. Novi Sad
Banka Poštanska štedionica a.d. Beograd

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