Staat will Ölschiefer nicht aufgeben
Donnerstag, 18.04.2013.
12:00
Es gebe Investoren interessiert am "schwarzen Gold" bzw. Ölschiefer in der Umgebung von Aleksinac, behauptet die serbische Energieministerin Zorana Mihajlovic, aber wir müssen zunächst unsere Ziele bestimmen.
Man müsse zunächst das Gelände von Geologen untersuchen lassen, um einen präzisen Einblick in Ölschiefer-Vorkommen in dieser Gegend zu erhalten, glaubt die Ministerin.
- Das ist noch immer unvollständig erforscht. Es handelt sich um den ersten Schritt. Wir werden demnächst eine entsprechende Abbauform dafür wählen - sagte die Ministerin in Nis.
- Die Regierung wird erst entscheiden, ob wir die Ausbeutung in diesem Falle einem staatlichen Unternehmen anvertrauen werden sowie wie das in der Zukunft aussehen wird - sagte die Ministerin.
Alle Angaben über Ölschiefer-Vorkommen in Serbien, vorwiegend in der Umgebung von Aleksinac, sind nur Schätzungen. Man behauptet, dass die bestehenden Vorkommen für die Herstellung von synthetischem Erdöl in den folgendn 70-80 Jahren oder sogar länger ausreicen.
Die Regierung braucht jedoch eine präzise Durchführbarkeitsstudie und richtige Daten, um mit der Ausbeutung dortiger Vorkommen zu beginnen, sagte die Ministerin und unterstrich, dass alles nur im Einklang mit den höchsten Umweltschutznormen realisiert werden darf.
Interesse für die Förderung von Ölschiefer in der Umgebung von Aleksinac zeigen Russen, oder präziser gesagt "GazpromNeft", Mehrheitsinhaber von NIS, gab im Autust 2012 der serbische Minister für Naturressourcen, Bergbau und Raumplanung, Milan Bacevic, bekannt.
Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
JSC Gazprom Neft Moscow
NIS a.d. Novi Sad

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